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Wozu dient Freizeit?

Der Zweck von Freizeit unterliegt dem Wandel. In den Industriegesellschaften des 19. Jahrhunderts wurde die freie Zeit – angesichts schlechter Arbeitsbedingungen und Wochenarbeitszeiten von über 60 Stunden – vor allem zur Erholung genutzt. Dieses Freizeitverständnis, das Freizeit vor allem als »Abwesenheit von Arbeit« definierte, herrschte bis ins 20. Jahrhundert hinein vor.

Seit den 1950er Jahren änderte sich diese Auffassung von Freizeit in allen Industriegesellschaften grundlegend. Durch die stetige Verkürzung der Arbeitszeiten, die Ausdehnung der Urlaubszeit, die Verbreitung der Massenmedien und die allgemeine Verbesserung des Lebensstandards bekam auch die Freizeit eine neue Bedeutung zugewiesen. Heute wird Freizeit zunehmend arbeitsunabhängig definiert als die Zeit, die frei zur Verfügung steht und in der man all das tun kann, was man will.

Winzig und wunderlich: Mit diesem Saphir-Kristall im Zentrum einer Halterung für ein Mikroskop hat ein Team um Matteo Fadel von der ETH Zürich rekordverdächtige Quantenschwingungen gemessen. Sie dauerten allerdings nur einige Hundertstel Sekunden. ©Bilder und Grafik: Matteo Fadel/ETH Zürich
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Schrödingers Katze wächst

Quantentypische Überlagerungszustände lassen sich nachweisen – nun sogar im Mikrogramm-Bereich. Das ermöglicht neue Tests der Grundlagenphysik.

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