Lexikon
Uecker
Günther, deutscher Objektkünstler, * 13. 3. 1930 Wendorf, Mecklenburg; seit 1974 Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf; gründete 1961 zusammen mit H. Mack und O. Piene die Künstlergruppe Zero, die er 1966 verließ. Ab 1957 entstanden seine Nagelbilder: übernagelte Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs, später auch Scheiben, Kugeln und Säulen. Durch die genaue Positionierung der starren Nägel entstehen Formationen, die durch Licht- und Schattenmodulationen eine meditative Wirkung erzielen. Seine Bilder aus Asche u. a. organischen Materialien haben die existenzielle Gefährdung von Mensch und Umwelt zum Thema. Seit den 1980er und 1990er Jahren entwickelt Uecker auch Bühnenbilder für Operninszenierungen. 1999 gestaltete er den Andachtsraum im Reichstag in Berlin, der für alle Konfessionen konzipiert ist.
Wissenschaft
Zurück zum Mond
Am 20. Juli 1969 landeten die ersten Menschen auf dem Mond, die letzten verließen ihn am 14. Dezember 1972. Seit mehr als 50 Jahren waren nur noch Roboter dort oben. Einer der Hauptgründe dafür ist sicherlich, dass die bemannten Mondmissionen extrem teuer waren: Mehr als 25 Milliarden US-Dollar kostete das Apollo-Programm....
Wissenschaft
Warum die Riesenfaultiere ausstarben
Heutige Faultiere sind kaum größer als eine Katze und lassen sich lediglich zwei Gattungen zuordnen: Zweifinger- und Dreifinger-Faultiere. Ursprünglich jedoch gehörten sie einer vielfältigen Gruppe von Tieren an, die sich rund 35 Millionen Jahre lang in Amerika isoliert entwickelte und mehr als 100 unterschiedliche Gattungen...
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus den Daten der Weltgeschichte
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Dem Sand auf der Spur
News der Woche 04.10.2024
Wie KI unsere Kreativität beeinflusst
Unverzichtbare Kraftpakete
Das weiße Gold
Sind die Klimaziele noch erreichbar?