Lexikon

Acht

Schöffen (Holzschnitt)
Der Richter und die Schöffen
Der Richter und die Schöffen, an der Bahre eines Erschlagenen sitzend, verhängen die (Mord-)Acht über den flüchtigen Täter. Holzschnitt aus der Bambergischen Halsgerichtsordnung von 1507.
Strafe des altdeutschen Rechts bei schwerem Friedensbruch (schwerwiegenden Verbrechen). Der Geächtete wurde friedlos, rechtlos und vogelfrei; er verlor den Sippenschutz und sollte von jedermann getötet, von niemandem unterstützt werden. Er verlor auch sein Vermögen; seine Frau wurde Witwe, seine Kinder Waisen. Die Acht kam zunächst einem Todesurteil gleich. Sie wurde durch die Unterwerfung unter den Spruch des Gerichts gelöst. Reichsacht.
Inseln, Vulkane, Leben
Wissenschaft

Oasen des Lebens

Vulkane löschen Leben aus – und lassen neues entstehen. von BETTINA WURCHE Der Ausbruch eines Vulkans mit seinen Glutwellen und Lavaströmen verbrennt mit einem Schlag alles Grün, vom Grashalm bis zum Baum. Nicht rechtzeitig geflohene Tiere ersticken in toxischen Gasen oder zerfallen zu Asche. Schließlich hinterlässt das...

Agile One
Wissenschaft

Wie Roboter für das Leben lernen

Damit Roboter sinnvoll handeln können, reicht es nicht, Texte und Bilder aus dem Internet zu nutzen. KI-Roboter brauchen außerdem perfekte 3D-Simulationen und lehrreiche Daten aus der realen Welt. von ULRICH EBERL Sogar der „New York Times“ war sie eine Reportage wert: die stehende Welle des Eisbachs am südlichen Rand des...