Lexikon

Aix-en-Provence

[
ˈɛ:ks ã proˈvãs
]
südfranzösische Kreisstadt im Département Bouches-du-Rhône, in einer fruchtbaren Ebene nördlich des Arc, alte Hauptstadt der Provence, 141 200 Einwohner; Erzbischofssitz, Universität (gegründet 1409); Kathedrale (13./14. Jahrhundert); reich an Kunstschätzen in Museen und Kirchen; Heilbad (radioaktive, mineralsalzhaltige Thermalquellen, 33°C); Opernfestspiele; Spielbank; Mittelpunkt ausgedehnter Oliven- und Mandelkulturen. 122 v. Chr. als Aquae Sextiae gegründet; hier besiegte 102 v. Chr. der römische Feldherr Marius die Teutonen. Im Mittelalter war Aix-en-Provence Sitz der provençalischen Grafen.
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