Lexikon

Beichte

öffentliches oder geheimes Bekennen von Sünden zum Zweck ihrer Tilgung; in vielen Religionen geübt; in der
katholischen
Kirche innerhalb des Sakraments der Buße als geheime Beichte (gewöhnlich im Beichtstuhl) vor dem zum Beichtgeheimnis verpflichteten Priester (Beichtvater), der allein die Absolution spenden kann. Das 4. Laterankonzil 1215 regelte die bestehende Praxis (Reformbestrebungen seit 1965). Der Vorbereitung des Bekenntnisses dient die Gewissenserforschung, oft mittels des Beichtspiegels.
In der
lutherischen
Kirche wurde mit dem Bußsakrament auch die Pflicht zur Ohrenbeichte und Aufzählung einzelner Sünden aufgehoben, zunächst aber am seelsorglichen Wert der freiwilligen Einzelbeichte (Privatbeichte) fest gehalten. Erst die Aufklärung löste die Einzelbeichte durch die Gemeindebeichte (Generalbeichte) vor dem Abendmahl ab. Generalbeichte, Reue.
Die Entdeckung des schönen Scheins
Wissenschaft

Die Entdeckung des schönen Scheins

Das Phänomen der Fluoreszenz bei Meerestieren wurde lange kaum beachtet. Mit der erstmaligen Beobachtung leuchtender Landlebewesen aber ist es zum Trendthema geworden. Wozu die Fluoreszenz gut ist, darüber rätseln die Zoologen noch immer. von TIM SCHRÖDER Manchmal braucht es etwas länger, bis ein wissenschaftliches Thema...

Pflanzen, Biofilter
Wissenschaft

Pflanzen als Biofilter

Forschende reinigen verseuchte Böden und Gewässer etwa mithilfe von Schilfgewächsen. Auf diesem Weg lassen sich gezielt Rohstoffe gewinnen. von CHRISTIAN JUNG Abgelagert in den Böden oder gelöst in den Gewässern der Erde: Weltweit werden riesige Mengen von Substraten an Orten gemessen, an denen sie ein enormes Schadstoffpotenzial...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon