Lexikon
Mutagenẹse
Entstehung von Mutationen bzw. Verfahren zu ihrer künstlichen Erzeugung. Bestimmte Chemikalien, energiereiche Strahlung oder hohe Temperaturen, sog. Mutagene, können in lebenden Organismen (In-vivo-Mutagenese) ungerichtet Mutationen auslösen. Gezielte Mutationen, die nur einzelne oder wenige Nucleotide in einer bestimmten DNA-Sequenz betreffen können, werden im Reagenzglas (In-vitro-Mutagenese) durch kontrollierte biochemische Reaktionen (z. B. Einbau von Basenanaloga) herbeigeführt. In der genetischen Forschung ist die geplante Erzeugung von Mutationen ein häufig angewandtes Verfahren, um z. B. durch den Vergleich der Mutanten mit dem Normaltyp Rückschlüsse auf die Funktion und Lage von Genen zu ziehen. In der Pflanzenzucht dient die Mutagenese zur Erzeugung neuer Sorten.
Wissenschaft
Der Landwirtschaft geht ein Licht auf
Schnelleres Wachstum, besserer Geschmack und höhere Erträge – energiesparende LED-Beleuchtung macht in der modernen Landwirtschaft einiges möglich. von Rainer Kurlemann Pflanzen benötigen Licht zum Wachsen. Das klingt einfach, doch hinter diesem Satz versteckt sich eine komplizierte Physik, die beispielsweise im Ackerbau wichtig...
Wissenschaft
Superwinde und Sternen-Recycling
Die Untersuchung eines seltenen Planetarischen Nebels gibt Aufschluss über den Massenverlust von Sternen. von DIRK EIDEMÜLLER Der Sternenhimmel erscheint uns unveränderlich. Doch im kosmischen Maßstab wandelt er sich mitunter rasant. Sterne entstehen, wenn sich interstellare Materie verdichtet. Und sie vergehen, wenn sie entweder...