Lexikon

Östrogẹne

[
griechisch
]
Follikelhormone
weibliche steroide Keimdrüsenhormone, die hauptsächlich von den Follikeln des Eierstocks (bei Nichtschwangeren) und von der Plazenta (bei Schwangeren) gebildet werden. In größeren Mengen (20 000 bis 40 000 μg/Tag) werden sie bei der schwangeren Frau im Harn ausgeschieden; in geringen Mengen sind Östrogene auch in den männlichen Keimdrüsen nachweisbar. Die Östrogene wirken auf die Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut, auf das Wachstum der Brustdrüsen und auf die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale. Zusammen mit Progesteron und den Gonadotropinen sind sie für den normalen Ablauf des Menstruationszyklus verantwortlich. Hauptvertreter der Östrogene sind Östron, Östradiol und Östriol.
Östrogene sind auch in einigen Pflanzen nachgewiesen worden (Granatapfel, Palmkerne, Weidenkätzchen). Östrogene und verwandte Verbindungen wurden trotz Verbotes gelegentlich in der Tiermast, besonders in der Kälbermast, zur Steigerung des Masterfolges eingesetzt. Hormon.
Purpurweide
Purpurweide
Purpurweide, Salix purpurea
Wissenschaft

Die wahre Gefahr lauert in der Küche

Wo im Haushalt die meisten Keime lauern und was man gegen sie tun kann, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Einige Menschen haben massive Hemmungen, öffentliche Toiletten zu benutzen, weil sie befürchten, sie könnten sich dort mit gefährlichen Keimen infizieren. Deshalb erledigen sie die Angelegenheit entweder „schwebend“ oder...

forschpespektive_02.jpg
Wissenschaft

Zweierlei Maß

Vom griechischen Philosophen Protagoras stammt der Satz „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“. Was er damit meinte: Alle Dinge in der Welt sind immer nur so, wie sie dem Menschen erscheinen. Oder anders ausgedrückt: Der Mensch kann nicht heraus aus seiner Haut – und stellt sich daher stets selbst ins Zentrum seiner Bewertungen....

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon