Lexikon

Plazẹnta

Zoologie
Mutterkuchen
Plazenta: Gewebeaufbau
Plazenta: Gewebeaufbau
Die Plazenta besteht aus schwammigem, von Zotten durchzogenem Gewebe, das zur Mutter hin von der Basalschicht, zum Keimling hin von der Chorionplatte begrenzt ist. Durch feine Spalten in der Basalschicht gelangt mütterliches Blut in das Zottensystem, dessen Blutgefäße diffundierende Nährstoffe und Sauerstoff aufnehmen.
Organ zur Ernährung des Embryos in der mütterlichen Gebärmutter (Uterus) der Plazentatiere. Die äußere Embryonalhülle (Serosa) wird hier zur Zottenhaut (Chorion), die mit ihren Zotten in Gruben der Uteruswand eingreift. In diese Zotten dringen Gefäße der Allantoiswand (embryonaler Harnsack) ein. Die Zottenhaut ist eine Grenzschicht, die das mütterliche und das embryonale Blut trennt, durch die aber Sauerstoff und Nährstoffe einerseits, Kohlensäure und Schlackenstoffe andererseits hindurchwandern können und die auch durchlässig ist für bestimmte Giftstoffe, Krankheitserreger und Antikörper.
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