Lexikon

Plaznta

Zoologie
Mutterkuchen
Plazenta: Gewebeaufbau
Plazenta: Gewebeaufbau
Die Plazenta besteht aus schwammigem, von Zotten durchzogenem Gewebe, das zur Mutter hin von der Basalschicht, zum Keimling hin von der Chorionplatte begrenzt ist. Durch feine Spalten in der Basalschicht gelangt mütterliches Blut in das Zottensystem, dessen Blutgefäße diffundierende Nährstoffe und Sauerstoff aufnehmen.
Organ zur Ernährung des Embryos in der mütterlichen Gebärmutter (Uterus) der Plazentatiere. Die äußere Embryonalhülle (Serosa) wird hier zur Zottenhaut (Chorion), die mit ihren Zotten in Gruben der Uteruswand eingreift. In diese Zotten dringen Gefäße der Allantoiswand (embryonaler Harnsack) ein. Die Zottenhaut ist eine Grenzschicht, die das mütterliche und das embryonale Blut trennt, durch die aber Sauerstoff und Nährstoffe einerseits, Kohlensäure und Schlackenstoffe andererseits hindurchwandern können und die auch durchlässig ist für bestimmte Giftstoffe, Krankheitserreger und Antikörper.
PFAS
Wissenschaft

Mit Licht gegen Ewigkeitschemikalien

Ob in regenfester Kleidung, beschichteten Pfannen oder Kosmetik – Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS) sind als Antihaft- und Imprägniermittel weit verbreitet. Da sie äußerst langlebig sind, reichern sich diese potenziell gesundheitsschädlichen Substanzen jedoch in der Umwelt an. Um die auch als Ewigkeitschemikalien...

Miyake, Dispilio-Ausgrabungen
Wissenschaft

Kosmischer Fingerabdruck in Baumringen

Ungewöhnliche Strahlungsausbrüche der Sonne ermöglichen es Archäologen, jahrtausendealte Hölzer aufs Jahr genau zu datieren. Daraus ergeben sich neue Erkenntnisse zu frühen Zivilisationen. von DIRK EIDEMÜLLER Die archäologische Arbeit ist oft wie ein riesiges Puzzle. Man gräbt beispielsweise durch eine steinzeitliche Siedlung und...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon