Lexikon
Serọsa
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Tunica serosadie; lateinisch
]zarte, glatte Haut, die seröse (eiweißhaltige) Flüssigkeit ausscheidet und eine Höhle (Brust-, Bauch-, Herzhöhle) auskleidet bzw. deren Organe als Serosa-Überzug einhüllt (Brust-, Bauchfell, Herzbeutel). – In der Entwicklung der Säugetiere, Vögel und Reptilien wird die äußere Embryonalhülle als Serosa bezeichnet. Sie wird bei Plazentatieren zur Zottenhaut (Chorion), die mit der Gebärmutterwand die Plazenta (Mutterkuchen) bildet.
Wissenschaft
Molekülfragmente auf dem Katapult
Die Dynamik beim Aufbrechen von Molekülen ist bislang nur schlecht verstanden. Ein französisch-deutsches Forschungsteam bringt nun etwas Licht ins Dunkel. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn energiereiche Strahlung auf Moleküle trifft, kann viel geschehen. Ultraviolette Strahlung bringt beispielsweise bestimmte Stoffe zur Fluoreszenz....
Wissenschaft
Faktorfischen
Früher wimmelte es in der Bioforschung nur so von „Faktoren“, weil vielfach nach folgendem Prinzip experimentiert wurde: Man stellte Extrakte von irgendetwas her, gab sie zu Zellen, Geweben oder Organismen – und plötzlich machten diese etwas, das sie ohne Extrakt nicht getan hatten. Ergo: In dem kruden Extrakt verbirgt sich...