Lexikon
Embryonạlhüllen
Eihäute; Eihüllen; Fruchthüllendie in der Entwicklung der Amniontiere (Amnioten: Reptilien, Vögel, Säuger) auftretenden Hüllen, die den Embryo einschließen: das Amnion (Schafhaut), die innere Embryonalhülle, die die Amnionhöhle bildet, in der der Embryo im Amnionwasser (Fruchtwasser, Liquor amnii) schwimmt, und die Serosa, die äußere Eihülle. Sie wird bei den höheren Säugetieren, Plazentatieren, Placentalia, zu einem Organ der Embryonalernährung, zur Zottenhaut, Chorion, die mit der Gebärmutterwand (Uterus) die Plazenta, den Mutterkuchen, bildet. Bei Säugetieren mit Ring- oder Scheibenplazenta (Plazenta) verwächst der oberflächliche Teil der Gebärmutterschleimhaut, die sog. hinfällige Haut, Decidua, so fest mit der Zottenhaut, dass er mit den Embryonalhüllen zusammen nach der Geburt ausgestoßen wird (Nachgeburt). Die aus den Embryonalhüllen gebildete Blase wird auch als Fruchtblase bezeichnet, die Frucht, Embryo, und Fruchtwasser umschließt.
Wissenschaft
Rohstoffe aus der Tiefe
Im und auf dem Meeresboden lagern wertvolle Metalle. Doch Tiefseebergbau ist mit hohen Risiken verbunden, deshalb hat bisher noch kein Abbau stattgefunden. Von RAINER KURLEMANN Der Hunger nach Rohstoffen macht auch vor den Ozeanen nicht Halt, denn der Meeresboden birgt Schätze, die zur Produktion von Hightech-Geräten,...
Wissenschaft
Venus immer noch feurig
Neue Auswertungen alter Radardaten legen nahe: Auf unserer Nachbarwelt quoll noch vor drei Jahrzehnten Lava aus Vulkanen heraus. Die Venus könnte sogar aktiver sein als die Erde. von THORSTEN DAMBECK Anders als der Mars ist die Venus dauerhaft in eine dicke Schicht aus Wolken gehüllt. Jahrhundertelang konnte deshalb kein Fernrohr...