Gesundheit A-Z

Sprachstörung

Sprachfehler; Logopathie
Störung der Aussprache oder der Sprachbildung. 1. Verzögerte Sprachentwicklung, die nicht dem Altersdurchschnitt entspricht und sich in Form von Stammeln, Stottern, Grammatikfehlern, Wortschatzdefiziten oder in mangelnden Sprachverständnis äußert. Als Ursachen kommen frühkindliche Hirnschädigungen, Hörstörungen, Fehlbildungen des Sprechapparats, eine allgemeine Verzögerung der Entwicklung, aber auch eine gestörte familiäre Situation in Frage. 2. Zentrale Sprachstörung aufgrund von Hirnschäden, sog. Hörstummheit, die vor Beendigung des Spracherwerbs auftritt und auf einem frühkindlichen Hirnschaden beruht. Obwohl das Hörvermögen, der Sprechapparat und das Sprachverständnis normal sind, sprechen die Kinder grammatisch falsch, haben Artikulationsstörungen und verständigen sich zunehmend durch Gestik. Manche geben das Sprechen ganz auf. Bei frühzeitiger logopädischer Behandlung ist die Prognose relativ günstig. 3. Später im Leben auftretende Sprachstörungen, z. B. Aphasien nach einem Hirnschlag oder bei seniler Demenz. Auch Logopädie.
Insekt, Blatt
Wissenschaft

Im Insekten-Labor

Insekten können uns mehr nützen, aber auch mehr schaden, als gemeinhin angenommen wird. Das zu erforschen und neue Lösungen zum Wohl des Menschen zu entwickeln, ist das Ziel eines noch jungen Wissenschaftszweigs, der Gelben Biotechnologie. von MONIKA OFFENBERGER Der Evolutionsbiologe John Burdon Sanderson Haldane scherzte einst „...

Confused_Senior_Man_With_Dementia_Looking_At_Wall_Calendar
Wissenschaft

Weniger vergessen

Das Alzheimermedikament Lecanemab ist ein Hoffnungsträger. Was es leisten kann – und warum es vor der Therapie auf eine frühzeitige Diagnose ankommt. von TIM SCHRÖDER Lutz Frölich hat jeden Donnerstag Sprechstunde. Alle haben dieselbe Frage, wenn sie Platz genommen haben: Habe ich jetzt Alzheimer oder nicht? „Viele Menschen, die...

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