Lexikon
Hypnọse
[
die; griechisch
]ein schlafähnlicher Zustand mit starker Bewusstseinseinengung und Bindung an den Willen des Hypnotiseurs (Rapport), durch Suggestion hervorgerufen. Als eine der seelischen Beeinflussung (unter Ausschluss des bewussten Willens des Patienten) dienende psychotherapeutische Methode (z. B. bei Sprachstörungen, Angstzuständen, nervöser Impotenz u. a.) ist die Hypnose besonders dadurch wirksam, dass in der Hypnose gegebene Suggestionen nach Aufhören der Hypnose befolgt werden (posthypnotische Suggestionen). Sie kann auch psychoanalytisch bei der Aufdeckung seelischer Konflikte und Hemmungen verwendet werden.
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