Lexikon
Follịkel
[der; lateinisch, Säckchen]
anatomische Bezeichnung für kleine, kugelige Gebilde, z. B. die Haarbälge, Lymphknötchen der Darmwand; speziell Bläschen, die im Eierstock von Insekten und Säugetieren von Hilfs- und Nährzellen gebildet werden und das heranreifende Ei umgeben. Bei den Säugern sog. Graaf’scher Follikel, der von einer Bindegewebskapsel umgeben ist und einen flüssigkeitserfüllten Hohlraum einschließt; wenn das Ei reif ist, platzt der Follikel (Follikelsprung, Ovulation, Eisprung, bei der Frau rhythmisch ca. alle 28 Tage). Das Ei gelangt durch den Eileiter in die Gebärmutter.
Wissenschaft
Moore fürs Klima
Intakte Moore binden Kohlendioxid – und sind damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. von KLAUS JACOB Das Moor war über viele Jahrhunderte der Inbegriff für Abgeschiedenheit, Angst und Armut. Dort lauerte das Böse. Nur die ärmsten Menschen siedelten, wo nachts Irrlichter herumgeisterten und uralte Leichen ans Licht kamen. Wo...
Wissenschaft
Menschen zum Mond
Generalprobe für neue Landungen: Mit der Mission Artemis 2 beginnt das nächste Kapitel der lunaren Exploration. von RÜDIGER VAAS Rund sechs Jahrzehnte, nachdem erstmals Menschen einen anderen Himmelskörper betreten haben – die vielleicht erstaunlichste Leistung in der daraufhin nicht mehr ganz irdischen Geschichte –, soll der...