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Welche autokratischen Systeme gab es im Laufe der Geschichte?

Ein autokratisches System war z. B. der im Mittelalter vorherrschende Feudalismus, bei dem ein Lehnsherr seinen Untergebenen gegen bestimmte Leistungen gewisse Rechte oder Schutz zusicherte. Im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit dominierte der autokratische Ständestaat, bei dem die sog. Stände (z. B. Adel und Geistliche) an Legislative und Exekutive beteiligt wurden und zudem in gewissen Bereichen ganz eigenständig Macht ausüben durften.

Zur Zeit des französischen Königs Ludwig XIV. (1638–1715) herrschte der Absolutismus, bei dem der Monarch uneingeschränkt regierte. Seit der Französischen Revolution (ab 1789) und vor allem im 20. Jahrhundert entstanden mehr und mehr parlamentarische bzw. demokratische Regierungssysteme. Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten hat die Zahl der autokratischen Systeme deutlich abgenommen; die meisten der ehemals von Einheitsparteien regierten Länder haben sich inzwischen eine Verfassung (Konstitution) gegeben.

Wale tauchen aus Wasser auf, sprühen Wasser in die Luft vor einer bewaldeten Bergkulisse.
Wissenschaft

Atme!

Die Luft aus der Umgebung muss in den Körper. Diesen Übergang hat die Evolution unterschiedlich gestaltet. Von BETTINA WURCHE Der Begriff Atmung bezeichnet den Gasaustausch in Lebewesen zur Energiegewinnung. Bei Tieren, vielen Pilzen sowie den aeroben Mikroorganismen ist es das Sauerstoffgas, das die Kette von chemischen...

Regenwürmer, Böden
Wissenschaft

Der Mensch als Regenwurm

Forschende bohren tiefe Löcher in Ackerböden und ahmen damit Regenwürmer nach. Wie Pflanzen im Klimaumbruch davon profitieren, zeigen erste Ergebnisse von Feldversuchen in Hildesheim und Schwerin. von KATJA MARIA ENGEL Mit langen Metallstangen drücken Forschende Löcher in einen Weizenacker in der Nähe von Hildesheim. Damit die...

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