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Welche autokratischen Systeme gab es im Laufe der Geschichte?

Ein autokratisches System war z. B. der im Mittelalter vorherrschende Feudalismus, bei dem ein Lehnsherr seinen Untergebenen gegen bestimmte Leistungen gewisse Rechte oder Schutz zusicherte. Im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit dominierte der autokratische Ständestaat, bei dem die sog. Stände (z. B. Adel und Geistliche) an Legislative und Exekutive beteiligt wurden und zudem in gewissen Bereichen ganz eigenständig Macht ausüben durften.

Zur Zeit des französischen Königs Ludwig XIV. (1638–1715) herrschte der Absolutismus, bei dem der Monarch uneingeschränkt regierte. Seit der Französischen Revolution (ab 1789) und vor allem im 20. Jahrhundert entstanden mehr und mehr parlamentarische bzw. demokratische Regierungssysteme. Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten hat die Zahl der autokratischen Systeme deutlich abgenommen; die meisten der ehemals von Einheitsparteien regierten Länder haben sich inzwischen eine Verfassung (Konstitution) gegeben.

Wissenschaft

Ein Hormon außer Kontrolle

Chronische Erschöpfung und unkontrollierte Gewichtszunahme: Das Cushing-Syndrom hat vielfältige Symptome. Die seltene, aber schwerwiegende Erkrankung wird durch einen Überschuss des Stresshormons Cortisol verursacht. von SIGRID MÄRZ Laura Palm erinnert sich ganz genau an diesen Tag Ende August 2016. „Ich fuhr auf den Campus der...

Viren
Wissenschaft

Neuen Viren auf der Spur

Um potenziell für den Menschen gefährliche Viren aus dem Tierreich frühzeitiger zu identifizieren, haben Forschende einen neuen Ansatz entwickelt: Mit Hochleistungsrechnern haben sie die genetischen Informationen verschiedener Wirbeltiere durchforstet und erhoben, mit welchen Viren diese jeweils infiziert waren. Dabei stießen sie...

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