Gesundheit A-Z
Furunkel
Eiterbeuleentzündliche Erkrankung eines Haarfollikels (Follikel) und der zugehörigen Talgdrüse mit schmerzhafter Anschwellung des Haarbalgs und seiner Umgebung. Der von den auslösenden Bakterien (vor allem Staphylococcus aureus) gebildete Eiter fließt durch die Haut ab (reifes Furunkel) und hinterlässt eine Narbe. Furunkel entstehen vor allem am Gesäß, den Innenseiten der Oberschenkel, in den Achselhöhlen, am Nacken und im äußeren Gehörgang. Gehäuft auftretenden Furunkeln (Furunkulose) liegt möglicherweise eine chronische Krankheit zugrunde, z. B. Diabetes mellitus oder Abwehrschwäche. Ein Nasenfurunkel muss unbedingt ärztlich behandelt werden, weil es häufig mit Komplikationen wie dem thrombotischen Verschluss der Vena angularis im Augenwinkel und der Vena ophthalmica, dem Hauptgefäß der hinteren Augenhöhle, einhergeht und zu Hirnembolien führen kann.
Wissenschaft
Rohstoffe aus der Tiefe
Im und auf dem Meeresboden lagern wertvolle Metalle. Doch Tiefseebergbau ist mit hohen Risiken verbunden, deshalb hat bisher noch kein Abbau stattgefunden. Von RAINER KURLEMANN Der Hunger nach Rohstoffen macht auch vor den Ozeanen nicht Halt, denn der Meeresboden birgt Schätze, die zur Produktion von Hightech-Geräten,...
Wissenschaft
Wandelbares Glas
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