Gesundheit A-Z
Furunkel
Eiterbeuleentzündliche Erkrankung eines Haarfollikels (Follikel) und der zugehörigen Talgdrüse mit schmerzhafter Anschwellung des Haarbalgs und seiner Umgebung. Der von den auslösenden Bakterien (vor allem Staphylococcus aureus) gebildete Eiter fließt durch die Haut ab (reifes Furunkel) und hinterlässt eine Narbe. Furunkel entstehen vor allem am Gesäß, den Innenseiten der Oberschenkel, in den Achselhöhlen, am Nacken und im äußeren Gehörgang. Gehäuft auftretenden Furunkeln (Furunkulose) liegt möglicherweise eine chronische Krankheit zugrunde, z. B. Diabetes mellitus oder Abwehrschwäche. Ein Nasenfurunkel muss unbedingt ärztlich behandelt werden, weil es häufig mit Komplikationen wie dem thrombotischen Verschluss der Vena angularis im Augenwinkel und der Vena ophthalmica, dem Hauptgefäß der hinteren Augenhöhle, einhergeht und zu Hirnembolien führen kann.
Wissenschaft
Kontroverse Quantenrealität
Gespenstische zeitlose Beziehungen regieren das Universum – und stellen die Existenz der gewohnten Welt grundsätzlich infrage. von RÜDIGER VAAS Der österreichische Teilchenphysiker Reinhold Bertlmann hatte seit seiner Studentenzeit die Angewohnheit, stets zwei Socken unterschiedlicher Farbe zu tragen. Bog er um eine Ecke, sah ein...
Wissenschaft
Vom Laserblitz zum Teilchenstrahl
Teilchenbeschleuniger liefern brillante Röntgenstrahlung, etwa für die Forschung an Akkus oder Viren. Doch die Anlagen sind groß und teuer. Neue, kleinere und sparsamere Quellen nutzen Laserlicht und könnten neben Röntgen- und Elektronenstrahlen bald auch Protonen und Neutronen auf Knopfdruck liefern. von ANDREA THOSS Seit...