Gesundheit A-Z
Furunkel
Eiterbeuleentzündliche Erkrankung eines Haarfollikels (Follikel) und der zugehörigen Talgdrüse mit schmerzhafter Anschwellung des Haarbalgs und seiner Umgebung. Der von den auslösenden Bakterien (vor allem Staphylococcus aureus) gebildete Eiter fließt durch die Haut ab (reifes Furunkel) und hinterlässt eine Narbe. Furunkel entstehen vor allem am Gesäß, den Innenseiten der Oberschenkel, in den Achselhöhlen, am Nacken und im äußeren Gehörgang. Gehäuft auftretenden Furunkeln (Furunkulose) liegt möglicherweise eine chronische Krankheit zugrunde, z. B. Diabetes mellitus oder Abwehrschwäche. Ein Nasenfurunkel muss unbedingt ärztlich behandelt werden, weil es häufig mit Komplikationen wie dem thrombotischen Verschluss der Vena angularis im Augenwinkel und der Vena ophthalmica, dem Hauptgefäß der hinteren Augenhöhle, einhergeht und zu Hirnembolien führen kann.
Wissenschaft
Warum die Riesenfaultiere ausstarben
Heutige Faultiere sind kaum größer als eine Katze und lassen sich lediglich zwei Gattungen zuordnen: Zweifinger- und Dreifinger-Faultiere. Ursprünglich jedoch gehörten sie einer vielfältigen Gruppe von Tieren an, die sich rund 35 Millionen Jahre lang in Amerika isoliert entwickelte und mehr als 100 unterschiedliche Gattungen...
Wissenschaft
Wal-Verwandtschaften im Südpolarmeer
Im nahrungsreichen Süden leben etwa 25.000 Orcas, zugehörig zu vier Orca-Ökotypen. Aufgrund ihrer Unterschiede „durch Kultur“ sind die Grenzen zu (Unter-)Arten schwer zu ziehen. von BETTINA WURCHE Schwertwale sind intelligente und soziale Tiere, kooperative Jäger und die größten Raubtiere des Ozeans. Im Südpolarmeer lassen sich...