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Wie einigte der Herrscher sein Reich?
Zur Einigung seines Reiches fasste Alexander den Plan, die westliche (griechisch-makedonische) und östliche (persische) Kultur miteinander zu verschmelzen. Bereits 327 v. Chr. hatte er das persische Hofzeremoniell eingeführt und die persische Königstracht angelegt. Ferner ließ er junge Perser in griechischer Sprache und Kultur unterrichten.
Über 80 Stadtgründungen, viele mit dem Namen »Alexandria«, sollten die eroberten Gebiete sichern und zusammenhalten. Diese Städte entwickelten sich vielfach zu wichtigen Handelsplätzen, in denen Okzident (Abendland) und Orient aufeinander trafen und einander durchdrangen. Spektakulär war die Massenhochzeit von Susa 324 v. Chr., bei der Alexander zwei Töchter des Dareios ehelichte und Tausende seiner Soldaten persische Frauen heiraten ließ. Die rechtliche Gleichstellung der Perser und ihre Aufnahme ins Heer waren bei den Makedoniern wenig populär, da sie um ihre Vormachtstellung fürchteten. Es kam zu Aufständen, die Alexander blutig niederschlagen ließ.
Antidepressiva: Erwartung prägt Absetzsymptome
Aufhören ist problematisch, heißt es: Neben dem Verlust der stimmungsaufhellenden Wirkung können auch „Entzugserscheinungen“ wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen das Absetzen einer Antidepressiva-Behandlung erschweren. Doch aus einer Studie geht nun hervor, dass dieser Aspekt offenbar weniger schwerwiegend ist als bisher...
Das Wispern des Weltalls
Was Gravitationswellen jetzt vom Universum verraten. Ein neuer Katalog mit den jüngsten Datenanalyen der LIGO-Messungen gibt Aufschluss. von RÜDIGER VAAS Es war eine der größten Entdeckungen der letzten Dekaden: der direkte Nachweis von Gravitationswellen aus dem fernen Weltall. Als er zum ersten Mal bekannt gegeben wurde – ein...