Daten der Weltgeschichte
749/50, Abbasiden stürzen Omaijaden
Kalifenreich
Abbasidische Revolution: Abu Muslim, der seit 744 die Agitation bzw. den Aufstand gegen die Omaijaden geführt hat, stürzt das Kalifat der Omaijaden in Damaskus (seit 661). Erster Kalif der neuen Dynastie wird Abul-Abbas, genannt As Saffah (der Blutvergießer; bis 754), der die Familie und Anhänger der Omaijaden ausrotten lässt. Lediglich Abd ar-Rahman (I.) gelingt es, nach Spanien zu fliehen, wo er 756 das Emirat Córdoba gründet. Die Abbasiden (Dynastie bis 1258) verlegen den Sitz des Kalifats von Damaskus nach Bagdad (763). Viele Muslime sahen die Herrschaft der Omaijaden schon lange als gottlos an. Hinzu kamen soziale Spannungen um die zunehmende Steuerlast zur Finanzierung der Armee. Die Abbasiden führen ihr Geschlecht auf Abbas, den Onkel des Propheten Mohammed, zurück und verleihen ihrer Dynastie dadurch und durch ihre stärker theokratisch ausgerichtete Herrschaft die gewünschte Legitimität.
Das reale Leben im digitalen Riff
Korallenriffe und andere Ökosysteme der Ozeane sind zunehmend bedroht, vor allem durch Klimawandel und Überfischung. Hilfe verspricht nun eine Technik aus der Industrie: digitale Zwillinge. Damit lassen sich Szenarien für Anpassungs- und Schutzmaßnahmen durchspielen und vorab im virtuellen Raum optimieren. von ULRICH EBERL Wer...
Sternwarte der Superlative
Das James Webb Space Telescope eröffnet Astronomen einen neuen Blick ins All. von RÜDIGER VAAS Es ist ein Leuchtfeuer des menschlichen Leistungsvermögens“, lobte Marc Postman das James Webb Space Telescope (JWST) – die komplexeste Sternwarte überhaupt, die 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt das Universum erforscht und...