Daten der Weltgeschichte

749/50, Abbasiden stürzen Omaijaden

Kalifenreich

Abbasidische Revolution: Abu Muslim, der seit 744 die Agitation bzw. den Aufstand gegen die Omaijaden geführt hat, stürzt das Kalifat der Omaijaden in Damaskus (seit 661). Erster Kalif der neuen Dynastie wird Abul-Abbas, genannt As Saffah (der Blutvergießer; bis 754), der die Familie und Anhänger der Omaijaden ausrotten lässt. Lediglich Abd ar-Rahman (I.) gelingt es, nach Spanien zu fliehen, wo er 756 das Emirat Córdoba gründet. Die Abbasiden (Dynastie bis 1258) verlegen den Sitz des Kalifats von Damaskus nach Bagdad (763). Viele Muslime sahen die Herrschaft der Omaijaden schon lange als gottlos an. Hinzu kamen soziale Spannungen um die zunehmende Steuerlast zur Finanzierung der Armee. Die Abbasiden führen ihr Geschlecht auf Abbas, den Onkel des Propheten Mohammed, zurück und verleihen ihrer Dynastie dadurch und durch ihre stärker theokratisch ausgerichtete Herrschaft die gewünschte Legitimität.

Klimagas
Wissenschaft

Reparatur an der Natur

Würden besonders klimawirksame Ökosysteme vor der Zerstörung bewahrt oder wiederhergestellt, ließe sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre stark reduzieren. von HARTMUT NETZ Die Wälder Kanadas brannten 2023 in einem zuvor nicht gekannten Ausmaß. Bis Ende August waren nach offiziellen Angaben über 15 Millionen Hektar Wald...

Wissenschaft

Alzheimer per App erkennen?

Bislang lässt sich Alzheimer nur durch die Untersuchung von Nervenwasser oder aufwendige nuklearmedizinische Methoden sicher nachweisen. Seit einiger Zeit aber werden Handy-Apps entwickelt, mit denen sich die Krankheit künftig möglicherweise sehr viel einfacher diagnostizieren lässt. Diese Apps testen unter anderem das...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch