Daten der Weltgeschichte
749/50, Abbasiden stürzen Omaijaden
Kalifenreich
Abbasidische Revolution: Abu Muslim, der seit 744 die Agitation bzw. den Aufstand gegen die Omaijaden geführt hat, stürzt das Kalifat der Omaijaden in Damaskus (seit 661). Erster Kalif der neuen Dynastie wird Abul-Abbas, genannt As Saffah (der Blutvergießer; bis 754), der die Familie und Anhänger der Omaijaden ausrotten lässt. Lediglich Abd ar-Rahman (I.) gelingt es, nach Spanien zu fliehen, wo er 756 das Emirat Córdoba gründet. Die Abbasiden (Dynastie bis 1258) verlegen den Sitz des Kalifats von Damaskus nach Bagdad (763). Viele Muslime sahen die Herrschaft der Omaijaden schon lange als gottlos an. Hinzu kamen soziale Spannungen um die zunehmende Steuerlast zur Finanzierung der Armee. Die Abbasiden führen ihr Geschlecht auf Abbas, den Onkel des Propheten Mohammed, zurück und verleihen ihrer Dynastie dadurch und durch ihre stärker theokratisch ausgerichtete Herrschaft die gewünschte Legitimität.
Gewalt kann Erbgut über Generationen hinweg verändern
Stress hat folgenreiche Konsequenzen für unsere Gesundheit und kann uns körperlich und seelisch krank machen. Forschende haben nun untersucht, ob die durch Gewalterfahrungen ausgelöste Stressfolgen auch über das Erbgut an nachfolgende Generationen vererbt werden. Dafür analysierte das Team die epigenetischen Anhänge an der DNA...
Höhlenkino im Flackerlicht
Feuerschein erleuchtete die Wände nicht nur für die Arbeit der Künstler, manche Werke erweckte es regelrecht zum Leben. von Rolf Heßbrügge Prähistorische Höhlenkunst liegt meist tief im Inneren von Höhlen verborgen. Ohne Beleuchtung sieht man dort kaum die Hand vor Augen, geschweige denn die Objekte an den Wänden. Die...