Wissensbibliothek
Was ist rückschreitende Erosion?
Wenn sich ein Fluss immer tiefer in Richtung seiner Quelle einschneidet. Ein Musterbeispiel ist die Wutach im südlichen Schwarzwald. Vor 70 000 Jahren mündete sie noch in die Donau. Durch ständige Anhäufung von Gesteinsmaterial nach der letzten Eiszeit lief ein Nebenarm der Wutach im aufgefüllten Flussbett bei Hochwasser über, floss den jenseitigen Talhang hinab und geriet in das Einzugsgebiet des Rheins. Der Arm grub sich rasch ein tiefes Bett und verlagerte seine Talsohle immer weiter zurück. Schließlich zapfte er 90 % des ursprünglich zur Donau fließenden Wassers ab und entwickelte sich vom Nebenarm zum Hauptfluss und somit zum Nebenfluss des Rheins.
Schlaf tut not
Neurowissenschaftler ergründen an Bienen, Fischen und Würmern, was während des Schlafs im Gehirn passiert. von TIM SCHRÖDER Schlafen ist lebensgefährlich. Denn wer schläft, kann nicht vor Feinden flüchten. Und doch ist Schlaf offenbar so wichtig, dass er sich früh in der Entwicklungsgeschichte etabliert hat, denn so gut wie alle...
Neue Einblicke in die Ursprünge unseres Gehörs
Säugetiere haben ein empfindliches Gehör, mit dem sie Töne und Geräusche einen breiten Frequenzbereich wahrnehmen können. Dafür sorgt das Mittelohr, dessen Trommelfell die Schallwellen aus der Luft aufnimmt und über die Gehörknöchelchen weiterleitet. Doch wann hat sich diese Struktur entwickelt? Eine Studie zeigt nun anhand von...