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Warum rechnete niemand mehr mit dem »Otello« von Verdi?
Weil das Lebenswerk des am 9. oder 10.10.1813 in Roncole bei Parma als Gastwirtssohn geborenen Giuseppe Verdi, der seine musikalische Ausbildung einem Mäzen verdankte, bereits vollendet schien. Das Requiem (1874) war ein würdiger sakraler Epilog nach 22 Bühnenwerken und sechs Neufassungen – mit »Aida« (1871) als letztem Glied einer Kette, deren Leuchtkraft die italienische Opernkunst ihren Glanz verdankt. Fortan regierte Verdi als padrone seines Landguts Sant' Agata. Aber nach 15 Jahren kehrte er überraschend mit dem »Otello« an die Mailänder Scala zurück. Das Werk, das von 1884 bis 1886 entstanden war, wurde am 5. Februar 1887 im Teatro alla Scala uraufgeführt. 1891 folgte mit »Falstaff« noch ein weiterer Shakespeare-Stoff. Verdi starb am 27.1.1901 in Mailand.
Strom aus Licht
Seit fast 200 Jahren ist bekannt, dass Sonnenlicht Strom erzeugen kann. Dennoch führte die Photovoltaik lange ein Schattendasein. Erst mit der Energiewende wurde sie populär – und ist heute ein gigantisches Forschungsfeld. von Rainer Kurlemann Als Alexandre Becquerel im Jahr 1839 den photoelektrischen Effekt entdeckte, war die...
Kleine Unterschiede, große Wirkung
Viele Erkrankungen treten je nach Geschlecht unterschiedlich häufig auf. Erklärungen dafür finden sich nicht nur im Lebensstil, sondern auch in der Wirkung von Geschlechtschromosomen und Hormonen. RUTH EISENREICH (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Worin unterscheiden sich die Körper von Frauen und Männern,...