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Welche Theorie vertritt der Liberalismus?

Grundannahme des Liberalismus ist, dass sich der Markt am besten entwickelt, wenn der Staat nur die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft schafft. Dazu gehören die Rechtsstaatlichkeit, eine angemessene Infrastruktur und der nationale Schutz. Die Gedanken des Liberalismus entstanden im 18. Jahrhundert und gehen zurück auf den schottischen Nationalökonomen Adam Smith.

Der französische Nationalökonom Jean Baptiste Say (1767–1832) entwickelte zusätzlich das Say'sche Theorem. Danach schafft sich jede Produktion ihre Nachfrage, da sich die Einkommen der Arbeitnehmer erhöhen, was zu einer gesteigerten Nachfrage führe. Angebot und Nachfrage müssten sich in einer Volkswirtschaft daher – abgesehen von kurzfristigen Störungen – die Waage halten.

Arbeitslosigkeit wird den Vertretern des klassischen Liberalismus zufolge »produziert«, wenn durch tariflich erhöhte Einkommen der natürliche Preis der Ware, also der Preis, bei dem sich Angebot und Nachfrage decken, angehoben wird. Dadurch sinkt ihrer Meinung nach die Nachfrage, wodurch wiederum Arbeitsplätze wegfallen. Die Gültigkeit des Say'schen Theorems ist heute jedoch sehr umstritten.

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