Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

vertreten

ver|tre|ten
V.
163, hat vertreten
I.
mit Akk.
1.
etwas v.
a)
für etwas eintreten, etwas für richtig halten und es öffentlich erklären;
eine Meinung, einen Standpunkt v.; er vertritt die berechtigte Auffassung, dass
b)
für etwas einstehen, die Verantwortung für etwas übernehmen;
seine Handlungsweise, sein Vorgehen v.; eine solche Maßnahme kann ich vor meinem Gewissen nicht v.
c)
sich für etwas einsetzen;
jmds. Interessen, Rechte v.
d)
als Beauftragter (von etwas) öffentlich auftreten und handeln;
ein Land, eine Firma, eine Behörde v.
e)
landsch.
durch Laufen, Betreten abnutzen;
Schuhe v.; der Teppich ist schon sehr v.
2.
jmdn. v.
vorübergehend für jmdn. handeln und sprechen, jmds. Rechte, Interessen wahrnehmen, verteidigen;
den Chef während dessen Urlaub v.; einen Lehrer während dessen Erkrankung v.; einen Angeklagten, Beklagten vor Gericht v.
3.
v. sein
a)
dabei, zugegen, anwesend sein;
auch einige Angehörige der Betriebsleitung, des Adels waren v.
b)
in Gestalt von Beauftragten dabei, zugegen, anwesend sein;
die Industrie, die Ärzteschaft war zahlreich v.
c)
ausgestellt sein, gezeigt werden;
in der Ausstellung waren auch Werke von XY v.
II.
mit Dat. (sich) und Akk.
sich etwas v.
1.
durch falsches Auftreten verletzen;
sich den Fuß v.
2.
durch Herumgehen wieder beweglicher machen;
sich in der Pause die Füße v.

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