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Thyreostatikum
eine Substanz, die einzelne Schilddrüsenfunktionen hemmt, z. B. die Bildung der Schilddrüsenhormone, die Freisetzung oder den Einbau von Jod in die einzelnen Vorstufen der Schilddrüsenhormone. Unterschiedliche Substanzen wirken über sehr unterschiedliche Mechanismen, z. B. Abkömmlinge des Thioharnstoffs, Perchlorate, Jodide und Lithium. Thyreostatika werden bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) eingesetzt.
Wissenschaft
Atomare Antreiber
Neue Katalysatoren sollen umweltverträgliche und preisgünstige Produkte ermöglichen, etwa für den Einsatz in Medizin, Landwirtschaft oder Elektroautos mit Brennstoffzellen. von REINHARD BREUER Es begann mit einem Knall. Man schrieb das Jahr 1823. Da mischte Johann Wolfgang Döbereiner Luft und Wasserstoff, dann brachte er das...
Wissenschaft
Die DNA als zweite Geige
„Wir haben das Geheimnis des Lebens gefunden!“ Diesen Jubelschrei soll Francis Crick ausgestoßen haben, als er zusammen mit James Watson im Februar 1953 in eine Kneipe namens „Eagle“ gerannt kam, nachdem das Duo auf die Idee gekommen war, sich die Struktur des Erbmaterials DNA als Doppelhelix vorzustellen. Vermutlich hätte ihnen...