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Wie erfolgt die Arbeitsteilung im Immunsystem?

Das Immunsystem besteht aus zwei Teilen, dem zellulären und dem humoralen Immunsystem. Die humorale oder auch antikörpervermittelte Immunität basiert auf in den Körperflüssigkeiten befindlichen nicht zellulären, chemischen Substanzen, den so genannten Antikörpern, die dazu beitragen, die Erreger unschädlich zu machen. Dieser Vorgang wird von weißen Blutkörperchen, den B-Lymphozyten oder B-Zellen, gesteuert. Dagegen basiert das zelluläre Immunsystem auf spezifischen Abwehrzellen, den T-Lymphozyten, oder T-Zellen, die Eindringlinge direkt zerstören. B-Zellen werden so bezeichnet, weil sie im Knochenmark (engl. bone marrow) reifen. Bei T-Zellen findet dieser Prozess in der Thymusdrüse statt.

meningiale Lymphgefäße
Wissenschaft

Abfallbeseitigung im Gehirn könnte Gedächtnis verbessern

Je älter wir werden, desto schlechter kann unser Gehirn Abfallstoffe entsorgen. Das kann mit einer verringerten Gedächtnisfunktion bis hin zu neurodegenerativen Krankheiten einhergehen. An Mäusen haben Forschende nun nachgewiesen, dass die Lymphgefäße rings ums Gehirn eine wichtige Rolle für die Abfallentsorgung und für das...

Wissenschaft

Tobias Erb

(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.

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