Wissensbibliothek
Bebt auch in Deutschland die Erde?
Im Vergleich zu Südeuropa ist Deutschland durch Erdbeben wenig gefährdet. Und doch steht die Region unter Spannung.
Seit Jahrmillionen driftet die Afrikanische Platte Richtung Norden. Ihr Druck wirkt sich auch auf die Gebiete nördlich der Alpen aus. Die auffälligste geologische Schwachstelle ist der Oberrheingraben. Das schwerste Beben in historischer Zeit ereignete sich im November 1911 auf der Schwäbischen Alb. Die Kraft des Bebens wird auf 6,3 auf der Richterskala geschätzt. Im Bereich des Oberrheingrabens sowie zwischen Thüringer Wald und Fichtel- und Erzgebirge kommt es immer wieder zu Erschütterungen. Häufig bebte die Erde auch im Bereich der Niederrheinischen Bucht. Im April 1992 wurde das Rheinland von einem Erdbeben der Stärke 5,9 erschüttert, dessen Epizentrum im niederländischen Roermond lag.
Lebensbaustein aus dem All?
Ein Laborexperiment ahmt die Bedingungen in kalten galaktischen Molekülwolken nach. Dabei gelang der Nachweis von Glycerinsäure. von DIRK EIDEMÜLLER Eine der großen Fragen, die verschiedene Zweige der Naturwissenschaft verbindet, lautet: Woher stammen die Grundbestandteile des Lebens? Zwar kennen wir heute die grundlegenden...
Zombies wanken durch die Wissenschaft
Eines ist Konsens in der Wissenschaftsgemeinde: Erweisen sich publizierte Ergebnisse als nicht haltbar, muss der betreffende Forschungsartikel zurückgezogen („retracted“) werden. Bis vor einem Vierteljahrhundert geschah dies nur selten – und wenn, dann fast nur wegen unabsichtlicher Fehler: etwa weil man festgestellt hatte, dass...