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Weshalb stecken Bodenschätze meist tief in der Erde?
Weil sie ihre Entstehung Prozessen im Erdinneren verdanken. Im Lauf der Jahrmilliarden wurden viele Gesteine durch die Bewegungen der Kontinentalplatten immer wieder in das Erdinnere gezogen. Hitze und der dort herrschende Druck machten sie zähflüssig und veränderten sie. Dabei vermischten sie sich mit anderen Gesteinen oder wurden durch chemische Reaktionen in ihrer Zusammensetzung verändert. Im geschmolzenen Zustand sanken schwere chemische Elemente wie Eisen oder Gold langsam nach unten, leichtere reicherten sich in oberflächennahen Schichten an. Gelangte später eine solche Schwermetallablagerung durch Konvektion und Tektonik wieder nach oben, befanden sich abbauwürdige Erzgänge in zugänglichen Tiefen.
Die ersten Bergwerke entstanden wohl, als die wenigen an der Erdoberfläche ausstreichenden Lagerstätten von Kohle oder Erz zur Neige gingen und man begann, den Adern und Flözen in der Erde zu folgen. Schon in der Antike wurden Bergwerke im industriellen Maßstab betrieben. Die Arbeitsbedingungen waren hart: Eingezwängt in winzige Felsspalten, mit Hammer und Schlägel aus Stein, Bronze, später auch Eisen, ein qualmendes Lämpchen an Hut oder Stirnband oder auf einem Felsvorsprung stehend, mussten die Bergleute das erzhaltige Gestein aus dem Fels lösen. Der technische Fortschritt verbesserte die Lage der Bergleute, so etwa die gegen Ende des letzten Jahrhunderts zum Einsatz gekommenen ferngesteuerten Vortriebsgeräte.
Eine Frage der Ähre
Der Weizen ist die am weitesten verbreitete Nutzpflanze. Braucht es noch gezieltere Eingriffe in sein Genom, um auch in Zukunft die Weltbevölkerung zu ernähren?
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News der Woche 03.01.2025
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