Lexikon

Trompe-l'œil

[
trɔ̃pˈlœ:j; französisch, „Augentäuschung“
]
auf illusionistische Effekte abzielende Malerei, die dem Auge die Unterscheidung zwischen gemaltem und wirklich vorhandenem Gegenstand erschwert oder unmöglich macht. Bereits in der Antike, bedingt durch die Blüte von Geometrie und Physik, findet man Trompe-l'œil. Ein weiterer Höhepunkt liegt in der Renaissance, wo diese Technik besonders im Zusammenhang mit der Innenausstattung von Räumen auftritt. Seitdem wurde immer wieder auf Scheinarchitekturen, Körper- und Raumillusionen zurückgegriffen; in der modernen Kunst wird Trompe-l'œil besonders im Surrealismus und Fotorealismus verwendet.
Duogynon
Wissenschaft

»Weder abgeschlossen noch aufgearbeitet«

In Form von Arzneimitteln können Hormone beachtliche Wirkung auf den Körper haben – auch unvorhergesehene wie im Fall Duogynon. Das Gespräch führte SIGRID MÄRZ Frau Prof. Nemec, Ihr Forschungsprojekt beleuchtet die Geschichte hormoneller Schwangerschaftstests, die Millionen Frauen weltweit in den 1950er- bis 1980er-Jahren...

Forscher mit Bakterienkultur
Wissenschaft

Sauerstoffatmung schon vor der Photosynthese?

Die Erdatmosphäre reicherte sich erst durch die Photosynthese der Cyanobakterien und anderer photosynthetisch aktiver Organismen mit Sauerstoff an. Erst dies ermöglichte die Entwicklung komplexerer Sauerstoff-atmender Organismen. Für ihre Stoffwechsel waren Moleküle wie die aeroben Chinone von großer Bedeutung. Forschende haben...