Lexikon

Trompe-l'œil

[
trɔ̃pˈlœ:j; französisch, „Augentäuschung“
]
auf illusionistische Effekte abzielende Malerei, die dem Auge die Unterscheidung zwischen gemaltem und wirklich vorhandenem Gegenstand erschwert oder unmöglich macht. Bereits in der Antike, bedingt durch die Blüte von Geometrie und Physik, findet man Trompe-l'œil. Ein weiterer Höhepunkt liegt in der Renaissance, wo diese Technik besonders im Zusammenhang mit der Innenausstattung von Räumen auftritt. Seitdem wurde immer wieder auf Scheinarchitekturen, Körper- und Raumillusionen zurückgegriffen; in der modernen Kunst wird Trompe-l'œil besonders im Surrealismus und Fotorealismus verwendet.
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