Lexikon
Veneziạnische Schule
Musik
eine Gruppe von Komponisten in Venedig zwischen etwa 1530 und 1620, die unter dem Einfluss der franko-flämischen Schule die wichtigsten Gattungen der Barockmusik entwickelte; begründet von A. Willaert (seit 1527 Kapellmeister an San Marco). Zu ihren bedeutendsten Repräsentanten gehören C. de Rore, G. Zarlino, C. Monteverdi sowie A. und G. Gabrieli. Zu den Neuerungen der Venezianischen Schule zählen das imitatorische Ricercar, die Ausformung des Madrigals und der Kanzonette sowie insbesondere die Mehrchörigkeit, deren Ausbildung zu einem kontrastreichen, akkordischen Tonsatz durch die räumlichen Gegebenheiten der Markuskirche gefördert wurde. Es entstand erstmals eine eigenständige, rein instrumentale Kunstmusik.
Wissenschaft
Gefühlte Zeit
Wie Gehirn und Körper unser Zeitempfinden hervorbringen. Von Tobias Hürter Eine halbe Stunde in der S-Bahn, müde und hungrig nach der Arbeit: eine gefühlte Ewigkeit. Eine halbe Stunde in der S-Bahn, ausgeschlafen und mit einer spannenden Lektüre in der Hand: Die Zeit rast. Nur nicht die Haltestelle verpassen. Das Zeitgefühl ist...
Wissenschaft
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Nahrung und Rauschmittel: Pilze begleiten den Menschen seit jeher. Für Archäologen sind sie in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung. von BETTINA WURCHE Satanspilz und Flockenstieliger Hexen-Röhrling: Die märchenhaften Namen mancher Pilze zeigen, dass sie nicht nur eine große ökologische Bedeutung haben, sondern auch tief in...