Lexikon
Veneziạnische Schule
Musik
eine Gruppe von Komponisten in Venedig zwischen etwa 1530 und 1620, die unter dem Einfluss der franko-flämischen Schule die wichtigsten Gattungen der Barockmusik entwickelte; begründet von A. Willaert (seit 1527 Kapellmeister an San Marco). Zu ihren bedeutendsten Repräsentanten gehören C. de Rore, G. Zarlino, C. Monteverdi sowie A. und G. Gabrieli. Zu den Neuerungen der Venezianischen Schule zählen das imitatorische Ricercar, die Ausformung des Madrigals und der Kanzonette sowie insbesondere die Mehrchörigkeit, deren Ausbildung zu einem kontrastreichen, akkordischen Tonsatz durch die räumlichen Gegebenheiten der Markuskirche gefördert wurde. Es entstand erstmals eine eigenständige, rein instrumentale Kunstmusik.
Wissenschaft
Einbrechen im Dienste der Wissenschaft
Ein Freiburger Kriminologen-Team schickt echte Einbrecher auf virtuelle Beutetour, um bei der Tat live über die Schulter blicken zu können. von ROLF HEßBRÜGGE und SALOME BERBLINGER Es ist dunkel, und nur hinter wenigen Fenstern brennt Licht. Ich gehe langsam die Straße entlang, vorbei an Einfamilienhäusern mit Backsteinfassade....
Wissenschaft
KI-Stift könnte Parkinson-Diagnostik verbessern
Parkinson wird oft erst diagnostiziert, wenn die Betroffenen bereits unter deutlichen Symptomen wie Zittern leiden. Die bis dahin entstandenen Schäden im Gehirn lassen sich jedoch nicht wieder rückgängig machen. Um die neurodegenerative Krankheit früher diagnostizieren zu können, haben Forschende nun einen Stift entwickelt, der...