Lexikon
Veneziạnische Schule
Musik
eine Gruppe von Komponisten in Venedig zwischen etwa 1530 und 1620, die unter dem Einfluss der franko-flämischen Schule die wichtigsten Gattungen der Barockmusik entwickelte; begründet von A. Willaert (seit 1527 Kapellmeister an San Marco). Zu ihren bedeutendsten Repräsentanten gehören C. de Rore, G. Zarlino, C. Monteverdi sowie A. und G. Gabrieli. Zu den Neuerungen der Venezianischen Schule zählen das imitatorische Ricercar, die Ausformung des Madrigals und der Kanzonette sowie insbesondere die Mehrchörigkeit, deren Ausbildung zu einem kontrastreichen, akkordischen Tonsatz durch die räumlichen Gegebenheiten der Markuskirche gefördert wurde. Es entstand erstmals eine eigenständige, rein instrumentale Kunstmusik.
Wissenschaft
Megatsunami mit tagelangem Nachspiel
Bis zu 200 Meter hoch türmte sich die Monsterwelle nach dem Bergsturz auf: Ein Forschungsteam berichtet über einen gigantischen Tsunami in einem unbewohnten Fjord Grönlands, der zu einem interessanten Wellen-Phänomen geführt hat: Es bildete sich eine sogenannte Seiche-Welle, die sich mehr als eine Woche lang zwischen den Ufern...
Wissenschaft
Was Pflanzen zu sagen haben
Pflanzen können akustisch mit ihrer Umwelt kommunizieren. von MAYA PFLEGER Nachdem in den vergangenen Jahrzehnten bereits mit dem Bild des stillen Ozeans aufgeräumt wurde, wird langsam auch der Mythos der leisen Bäume im Wald beerdigt. Genaues Hinhören offenbart überraschend viel Kommunikation, die sich zwischen den Pflanzen und...