Lexikon
In-vitro-Fertilisation
In-Vitro-Fertilisation
In-Vitro-Fertilisation
Darstellung des Ablaufs der In-Vitro-Fertilisation von der Eientnahme bis zum Embryonentransfer
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Abkürzung IVF, extrakorporale Befruchtung, außerhalb des Körpers in einer Nährlösung stattfindende Befruchtung von Eizellen; eine Methode, um bei bestehender Unfruchtbarkeit der Frau, vor allem bei Undurchlässigkeit der Eileiter, aber auch bei starker Beeinträchtigung der männlichen Samenzellen, eine Schwangerschaft herbeizuführen. Mittels Hormonbehandlung wird die Reifung mehrerer Eizellen angeregt. Diese werden durch einen kleinen Eingriff entnommen und mit der Samenflüssigkeit des Mannes vermischt. Nach erfolgter Befruchtung werden mehrere Embryos in die Gebärmutter der Frau eingesetzt (Embryo-Transfer). Dieses Verfahren erhöht die Erfolgschancen, steigert aber auch das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft. Insgesamt ist die Methode aufwändig, und nur in 10–20% der Fälle kommt es auf Anhieb zu einer Schwangerschaft.
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