Lexikon

In-vitro-Fertilisation

In-Vitro-Fertilisation
In-Vitro-Fertilisation
Darstellung des Ablaufs der In-Vitro-Fertilisation von der Eientnahme bis zum Embryonentransfer
Abkürzung IVF, extrakorporale Befruchtung, außerhalb des Körpers in einer Nährlösung stattfindende Befruchtung von Eizellen; eine Methode, um bei bestehender Unfruchtbarkeit der Frau, vor allem bei Undurchlässigkeit der Eileiter, aber auch bei starker Beeinträchtigung der männlichen Samenzellen, eine Schwangerschaft herbeizuführen. Mittels Hormonbehandlung wird die Reifung mehrerer Eizellen angeregt. Diese werden durch einen kleinen Eingriff entnommen und mit der Samenflüssigkeit des Mannes vermischt. Nach erfolgter Befruchtung werden mehrere Embryos in die Gebärmutter der Frau eingesetzt (Embryo-Transfer). Dieses Verfahren erhöht die Erfolgschancen, steigert aber auch das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft. Insgesamt ist die Methode aufwändig, und nur in 1020% der Fälle kommt es auf Anhieb zu einer Schwangerschaft.
Geschlecht, Viren
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Viele Erkrankungen treten je nach Geschlecht unterschiedlich häufig auf. Erklärungen dafür finden sich nicht nur im Lebensstil, sondern auch in der Wirkung von Geschlechtschromosomen und Hormonen. RUTH EISENREICH (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Worin unterscheiden sich die Körper von Frauen und Männern,...

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Als der Erdtrabant jung war, peitschten Stürme in einer heißen Atmosphäre über seine geschmolzene Oberfläche. von THORSTEN DAMBECK Die ersten Menschen auf den Mond mussten ihre Luft mitbringen: Neil Armstrong und Buzz Aldrin trugen im Juli 1969 Rucksäcke, die sie mit reinem Sauerstoff versorgten. Höchstens 6,5 Stunden hätten sie...

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