Gesundheit A-Z
Stammzellenforschung
Forschungsrichtung, die sich mit Stammzellen beschäftigt. Aufgrund ihres Entwicklungspotenzials eignen sich Stammzellen möglicherweise zur Regeneration von Körpergewebe und zur Behandlung von Krankheiten wie der Parkinson-Krankheit oder der Multiplen Sklerose. Versuche zur therapeutischen Nutzung finden vor allem mit embryonalen Stammzellen statt. Sie werden aus Embryonen gewonnen, die durch künstliche Befruchtung im Reagenzglas erzeugt werden. Diese Versuche stoßen jedoch vielfach auf ethische Bedenken. So darf in Deutschland nur an importierten, bereits vor dem 1. Mai 2007 existierenden Stammzellen geforscht werden, wenn „die Embryonen, aus denen sie gewonnen wurden, im Wege der medizinisch unterstützten extrakorporalen Befruchtung zum Zwecke der Herbeiführung einer Schwangerschaft erzeugt worden sind, sie endgültig nicht mehr für diesen Zweck verwendet wurden und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass dies aus Gründen erfolgte, die an den Embryonen selbst liegen“. (Stammzellgesetz vom 28. Juni 2002, zuletzt geändert am 14. August 2008).
Wissenschaft
Auswirkungen der Ausbrüche
Welchen Einfluss haben Vulkanausbrüche auf das Klima? von DIRK EIDEMÜLLER Während sich das Wetter praktisch vollständig im untersten Teil der Atmosphäre, der sogenannten Troposphäre, abspielt, sind für das Klima auch die darüberliegenden Schichten von großer Bedeutung. Denn der großräumige Transport der Luftmassen in der...
Wissenschaft
Megatsunami mit tagelangem Nachspiel
Bis zu 200 Meter hoch türmte sich die Monsterwelle nach dem Bergsturz auf: Ein Forschungsteam berichtet über einen gigantischen Tsunami in einem unbewohnten Fjord Grönlands, der zu einem interessanten Wellen-Phänomen geführt hat: Es bildete sich eine sogenannte Seiche-Welle, die sich mehr als eine Woche lang zwischen den Ufern...