Gesundheit A-Z
Stammzellenforschung
Forschungsrichtung, die sich mit Stammzellen beschäftigt. Aufgrund ihres Entwicklungspotenzials eignen sich Stammzellen möglicherweise zur Regeneration von Körpergewebe und zur Behandlung von Krankheiten wie der Parkinson-Krankheit oder der Multiplen Sklerose. Versuche zur therapeutischen Nutzung finden vor allem mit embryonalen Stammzellen statt. Sie werden aus Embryonen gewonnen, die durch künstliche Befruchtung im Reagenzglas erzeugt werden. Diese Versuche stoßen jedoch vielfach auf ethische Bedenken. So darf in Deutschland nur an importierten, bereits vor dem 1. Mai 2007 existierenden Stammzellen geforscht werden, wenn „die Embryonen, aus denen sie gewonnen wurden, im Wege der medizinisch unterstützten extrakorporalen Befruchtung zum Zwecke der Herbeiführung einer Schwangerschaft erzeugt worden sind, sie endgültig nicht mehr für diesen Zweck verwendet wurden und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass dies aus Gründen erfolgte, die an den Embryonen selbst liegen“. (Stammzellgesetz vom 28. Juni 2002, zuletzt geändert am 14. August 2008).
Wissenschaft
Den Weißen Hai entthront
Seit Steven Spielbergs Film in den 1970er-Jahren gilt der Weiße Hai als Schrecken der Meere: grausam, gefährlich, übermächtig. Doch nun ist er selbst zum Gejagten geworden. von BETTINA WURCHE Weiße Haie sind nicht mehr die Top-Prädatoren vor der südafrikanischen Küste. Sie sind nun selbst die Gejagten – von Schwertwalen, die es...
Wissenschaft
Auf Beutezug im hohen Norden
Die steigenden Temperaturen und das Schwinden des Eises in der Arktis wecken Begehrlichkeiten. Denn die Region ist reich an Rohstoffen. Und sie bietet Raum für neue Handelsrouten. von RALF BUTSCHER Als am 2. August 2007 drei russische Wissenschaftler an Bord des Tauchboots „Mir-1“ den Nordpol erreichten, setzten sie dort umgehend...