Gesundheit A-Z
In-vitro-Fertilisation
Abk. IVF, die Befruchtung einer reifen Eizelle im Reagenzglas, also außerhalb des Körpers (extrakorporal) in einem speziellen Nährmedium. Zu diesem Zweck werden der Frau nach vorheriger hormoneller Stimulation bis zu drei reife Eizellen entnommen und mit dem Sperma des Partners (in bestimmten Ausnahmefällen eines Spenders) befruchtet. Nach einer Inkubationszeit von 48 bis 72 Stunden werden alle entstandenen Embryonen in die Gebärmutterhöhle der Mutter transferiert. Die zu beachtenden Vorschriften für die IVF sind im Embryonenschutzgesetz festgelegt. Es verbietet unter anderem, einer Frau eine fremde Eizelle zu übertragen oder eine Eizelle zu einem anderen Zweck künstlich zu befruchten, als eine Schwangerschaft der Frau herbeizuführen. Die Schwangerschaftsrate nach einer IVF beträgt etwa 20%, die Rate der Mehrlingsschwangerschaften 15%.
Wissenschaft
Wie der Klimawandel die Erdrotation verringert
24 Stunden braucht die Erde, um sich einmal um sich selbst zu drehen. Doch durch den Einfluss des Mondes und des Klimas verändert sich dieser Wert Jahr für Jahr um winzige Sekundenbruchteile. Eine Studie zeigt nun, wie sich der menschengemachte Klimawandel auf die Erdrotation auswirkt. Demnach sorgen das Abschmelzen der Pole und...
Wissenschaft
Auf Beutezug im hohen Norden
Die steigenden Temperaturen und das Schwinden des Eises in der Arktis wecken Begehrlichkeiten. Denn die Region ist reich an Rohstoffen. Und sie bietet Raum für neue Handelsrouten. von RALF BUTSCHER Als am 2. August 2007 drei russische Wissenschaftler an Bord des Tauchboots „Mir-1“ den Nordpol erreichten, setzten sie dort umgehend...
