Gesundheit A-Z

Parkinson-Krankheit

Morbus Parkinson; Parkinson-Syndrom; Schüttellähmung
die häufigste Erkrankung des Nervensystems. Beginnt meistens zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr und befällt Männer etwas häufiger als Frauen. Die erblich bedingte, langsam fortschreitende Parkinson-Krankheit geht mit einem Abbau von Hirngewebe, der sog. Substantia nigra, einher, in der Dopamin gebildet wird. Der zunehmende Dopaminmangel führt zu dem typischen Zittern vor allem an Armen und Beinen, zur Verlangsamung der Bewegungen (Akinese), der steifen Haltung (Rigor) und Beugung des Oberkörpers; der Gang ist kleinschrittig, die Sprache leise und monoton. Häufig kommt es auch zu psychischen Veränderungen, vor allem zu Depressionen. Die medikamentöse Therapie mit (Antiparkinsonika) wird durch Krankengymnastik unterstützt. In einzelnen Fällen kann eine permanente Elektrostimulation tiefer Kerngebiete des Gehirns durch einen implantierten Hirnschrittmacher zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden führen.
Nahaufnahme eines „lächelnden“ Jangtse-Glattschweinswals im Baiji Delfinarium
Wissenschaft

Alte Gedichte verraten Rückgang der Flussdelfine in China

Der Jangtse-Glattschweinswal, benannt nach seinem Lebensraum im chinesischen Jangtse-Fluss, hat Menschen seit jeher beeindruckt. Doch sein Bestand geht immer mehr zurück, so dass der Flussdelfin inzwischen vom Aussterben bedroht ist. Um nachzuvollziehen, wie sich der Lebensraum dieses Schweinswals im Laufe der Zeit verändert hat...

Mann, Handschlag, Sand
Wissenschaft

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Wer anderen vertraut, geht das Risiko ein, enttäuscht zu werden. Doch Studien belegen: Vertrauen wird vielfach belohnt. von CHRISTIAN WOLF Wir schenken einem Unbekannten im Zug Vertrauen, wenn wir ihn bitten, kurz auf unsere Tasche aufzupassen. Und hoffen dabei, dass er sich nicht mit unserem Hab und Gut aus dem Staub macht. Wir...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon