Lexikon
Psychochirurgie
[
griechisch
]Teilgebiet der Neurochirurgie, das heute nur noch reversible, nichtzerstörende Eingriffe am Gehirn vornimmt (z. B. Tiefenhirnstimulation), etwa bei nicht medikamentös therapierbaren Depressionen, Zwangsstörungen, chronischen Schmerzen oder Parkinson-Krankheit. Die früher an psychisch Kranken durchgeführten zerstörerischen Eingriffe ins Gehirn (Lobotomie), vor allem um heftige Erregungszustände und Aggressivität zu unterbinden, werden heute nicht mehr durchgeführt, da der Erfolg nicht belegt war und die Eingriffe oft mit einschneidenden Persönlichkeitsveränderungen einhergingen.
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Luftschiffe wie der Zeppelin galten lange Zeit als out. Denn die gemächlichen Fluggeräte konnten mit Düsenjets nicht mithalten. Doch nun scheint ein Comeback der fliegenden Riesen in Sicht. Treiber dafür sind neue Techniken und Anwendungspotenziale sowie der Wunsch nach einer klimaneutralen Luftfahrt. von RALF BUTSCHER Es war...
Wissenschaft
Ein neues Meer im Sonnensystem
Unter dem Eis des Saturntrabanten Mimas verbirgt sich ein bislang unbekanntes Gewässer. Der Ozean des Nachbarmonds Enceladus beherbergt sogar die chemischen Zutaten für Leben. von THORSTEN DAMBECK Acht Jahre nach seiner Entdeckung des Uranus wurde William Herschel 1789 wieder fündig, diesmal bei Saturn: „Wann immer es das Wetter...