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Multiple Sklerose
Multiple Sklerose
Multiple Sklerose
Eine Schädigung der schützenden Markscheiden führt zu Multipler Sklerose. Makrophagen (weiße Blutkörperchen) entfernen die beschädigten Abschnitte der Markscheiden, so dass die Nervenfasern freiliegen und Nervenimpulse schlecht oder gar nicht weitergeleitet werden können.
Abk. MS, schubförmig verlaufende oder primär progrediente demyelinisierende entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems unbekannter Ursache; vermutet wird eine, evtl. viral bedingte, Autoimmunreaktion. Die Entmarkungszonen (Plaques, im Magnetresonanztomogramm erkennbar) sind unregelmäßig über die weiße Substanz des Gehirns und Rückenmarks verteilt. Zu den vielfältigen neurologischen Störungen, die oft im Alter zwischen 20 und 40 Jahren erstmals auftreten, gehören typischerweise die Optikusneuritis (auch isoliert), spastische Muskellähmungen, Blasenfunktionsstörungen und Sensibilitätsstörungen. Bei der schubförmig verlaufenden Form bilden sich die Störungen teilweise wieder zurück, bei der primär progredienten Form findet sich eine kontinuierliche Verschlimmerung des Zustandes ohne freie Zeitintervalle. Eine Heilung ist nicht möglich. Glukokortikoide, Interferon beta, Immunsuppressiva und einige weitere Wirkstoffe verkürzen die Schubdauer. Wichtig sind auch physikalische Therapie, psychosoziale Unterstützung und Selbsthilfegruppen.
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Es ist die Grundlage für das größte Erfolgsmodell aller Zeiten: das Verständnis des gesamten Universums. von RÜDIGER VAAS „Ich bin der Kater, der allein läuft, und alle meine Plätze sind für mich gleich“, heißt es in der 1902 veröffentlichten Kurzgeschichte „The Cat that Walked by Himself“ von Rudyard Kipling. Müssten Kosmologen...
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Eine Flut von großen und kleinen Kunststoffteilen durchzieht die Ozeane. Die Verbreitung des Plastikmülls im Meer hat negative Folgen für die Ökosysteme. Der Zufluss muss dringend gestoppt werden. Von BETTINA WURCHE Eine violette Seegurke liegt auf dem hellen, schlickigen Boden des Marianengrabens. Nicht weit davon bläht sich...
