Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
doch
dọch I.
〈
Adv.
〉 1.
〈als gegensätzlich bejahende Antwort〉
„Bitte tu das nicht!“ „Doch!“ „Hat er dich nicht angerufen?“ „Doch!“
2.
〈verstärkend〉
ja d.!; nein d.!; o d.!; pass d. auf!; komm d.!
3.
dennoch, trotzdem;
und ich gehe d. hin!; alle haben ihn gewarnt, und er hat es d. getan; das Wetter war heiß und d. nicht drückend
4.
〈im Sinne von〉
obwohl es nicht so schien;
er kommt also d.
5.
〈zum Ausdruck der Hoffnung oder des Sichvergewisserns〉
du kommst d. bald?; das hast du d. gewusst?
6.
〈im Sinne von〉
es ist ja bekannt, wir wissen es beide oder alle;
das habe ich dir d. schon vorher gesagt; ich kann d. jetzt nicht fort; ich muss d. bei dem Kind bleiben
II.
〈
Konj.
, zur Einleitung eines entgegenstellenden Hauptsatzes〉dennoch, trotzdem;
er war ärgerlich, d. er bezwang seinen Unmut; eine Stunde war vergangen, d. hatte sich noch niemand blicken lassen
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