Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
doch
dọch I.
〈
Adv.
〉 1.
〈als gegensätzlich bejahende Antwort〉
„Bitte tu das nicht!“ „Doch!“ „Hat er dich nicht angerufen?“ „Doch!“
2.
〈verstärkend〉
ja d.!; nein d.!; o d.!; pass d. auf!; komm d.!
3.
dennoch, trotzdem;
und ich gehe d. hin!; alle haben ihn gewarnt, und er hat es d. getan; das Wetter war heiß und d. nicht drückend
4.
〈im Sinne von〉
obwohl es nicht so schien;
er kommt also d.
5.
〈zum Ausdruck der Hoffnung oder des Sichvergewisserns〉
du kommst d. bald?; das hast du d. gewusst?
6.
〈im Sinne von〉
es ist ja bekannt, wir wissen es beide oder alle;
das habe ich dir d. schon vorher gesagt; ich kann d. jetzt nicht fort; ich muss d. bei dem Kind bleiben
II.
〈
Konj.
, zur Einleitung eines entgegenstellenden Hauptsatzes〉dennoch, trotzdem;
er war ärgerlich, d. er bezwang seinen Unmut; eine Stunde war vergangen, d. hatte sich noch niemand blicken lassen
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Mikroorganismen waren lange Zeit nicht sehr beliebt bei uns Menschen – und das teilweise zurecht. Denn jahrtausendelang haben sie uns nichtmal gefragt, ob wir durch die von ihnen ausgelösten Infektionskrankheiten sterben möchten. Teilweise verteufeln wir sie aber zu Unrecht, weil wir ohne sie schnell auch einmal verhungert wären...