auch
gleichfalls, ebenso
♦
mhd.
ouch, ahd.
ouh; das Wort ist wahrscheinlich aus zwei Etymologien zurückzuführen, die zum heutigen Ausdruck zusammengefallen sind: einmal ist das germ.
Imperativ *auke „füge hinzu“, von *auka- „hinzufügen“, das seinerseits auf idg.
*-aug „vermehren“ zurückgeht; andererseits ist der Begriff auch auf die idg.
Partikel *au, die sich in griech.
aú „wieder, hingegen“ widerspiegelt, zurückzuführen; für einen Zusammenfall beider Etymologien spricht die heutige mannigfaltige Bedeutung des Wortes auch, das beispielsweise auch für etwas Hinzugefügtes sowie für „wieder, abermals“ steht








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