Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
mögen
mö|gen I.
〈als Modalverb mit Verben; hat mögen〉
1.
den Wunsch haben (etwas zu tun);
ich möchte mitfahren; ich möchte wissen, warum er …; ich möchte betonen, dass …; ich möchte nach Hause (gehen); das hätte ich sehen, hören m.;
〈in fragenden und verneinenden Sätzen auch „mag(st)“〉
möchtest du, magst du mitkommen?; ich möchte es nicht, mag es nicht hören; ich mag nicht!
〈das Verb ist aus dem Zusammenhang zu ergänzen〉
; möge es so bleiben
2.
können;
man möchte meinen, dass so etwas jeder versteht
3.
mag sein!
〈
kurz für
〉es kann ja sein;
du magst schon Recht haben
möglicherweise hast du Recht;
woher mag das kommen?
II.
〈als Vollverb mit Akk.; hat gemocht〉
1.
gern essen oder trinken;
er mag kein Fleisch, er mag lieber Gemüse; ich habe Fisch nie gemocht
2.
gern haben wollen;
ich möchte noch etwas Wein;
〈in fragenden und verneinenden Sätzen auch „mag(st)“〉
möchtest du, magst du noch etwas Wein?; danke, ich möchte, ich mag keine Nachspeise
3.
leiden können, schätzen, lieben;
er mag Katzen (nicht); ich mag Kinder (gern); ich mag solche Fragen, Bemerkungen nicht; ich mag es nicht, wenn man …; ich habe ihn immer, nie gemocht
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