Lexikon
Gillette-Prinzip
Insiderausdruck für ein Vermarktungsprinzip, bei dem ein Gebrauchsgegenstand billig oder kostenlos abgegeben wird und der Gewinn dann mit den notwendigen Folgeinvestitionen erzielt wird. Das Prinzip ist benannt nach dem Hersteller von Nassrasierern (billige Rasierer, aber teure Ersatzklingen). Beispiele aus der Computerbranche sind der billige Erwerb von Druckern und der nachfolgend notwendige Kauf von teuren Tonerkartuschen bzw. Tintenpatronen, oder die nahezu kostenlose Verbreitung leistungsschwacher Software, deren Update dann kostenpflichtig ist.
Wissenschaft
KI wandelt Gedanken in Sprache um
Neue Gehirn-Computer-Schnittstellen sollen es Menschen mit Sprachlähmung ermöglichen, nahezu in Echtzeit zu kommunizieren. Bisher haben Menschen, die durch einen Schlaganfall oder durch Krankheiten wie Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) nicht mehr sprechen können, nur sehr begrenzte Möglichkeiten, mit ihrer Außenwelt zu...
Wissenschaft
Herzenssache
Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufsystems können lebensbedrohlich sein. Doch die Herzmedizin hat in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Das Herz schlägt zwei Zentimeter unter der Haut, leicht nach links versetzt hinter dem Brustbein zwischen der zweiten bis fünften Rippe. Es...