Lexikon
Gillette-Prinzip
Insiderausdruck für ein Vermarktungsprinzip, bei dem ein Gebrauchsgegenstand billig oder kostenlos abgegeben wird und der Gewinn dann mit den notwendigen Folgeinvestitionen erzielt wird. Das Prinzip ist benannt nach dem Hersteller von Nassrasierern (billige Rasierer, aber teure Ersatzklingen). Beispiele aus der Computerbranche sind der billige Erwerb von Druckern und der nachfolgend notwendige Kauf von teuren Tonerkartuschen bzw. Tintenpatronen, oder die nahezu kostenlose Verbreitung leistungsschwacher Software, deren Update dann kostenpflichtig ist.
Wissenschaft
Per Anhalter durch den Ozean
Viele Meeresbewohner beherbergen einen Mikrokosmos aus Bakterien und anderen Kleinstlebewesen. Mikrobiologische Untersuchungen helfen, ihn zu erkunden. von BETTINA WURCHE Seekühe, Meeresschildkröten und sogar die kleinen Krill-Krebse haben auf ihren Reisen blinde Passagiere an Bord: Ihre Körperoberfläche sondert im Wasser einen...
Wissenschaft
Wie Roboter für das Leben lernen
Damit Roboter sinnvoll handeln können, reicht es nicht, Texte und Bilder aus dem Internet zu nutzen. KI-Roboter brauchen außerdem perfekte 3D-Simulationen und lehrreiche Daten aus der realen Welt. von ULRICH EBERL Sogar der „New York Times“ war sie eine Reportage wert: die stehende Welle des Eisbachs am südlichen Rand des...