Wissensbibliothek
Slowakei: Interessant nicht nur für Touristen
Landesnatur
Was ist die Hohe Tatra?
Ein Gebirgszug im Norden der Slowakei und zugleich der höchste Teil der Karpaten (in der Gerlsdorfer Spitze 2655 m). Mit seinen zerklüfteten Felsen und den Meeraugen – kleinen, zum Teil kristallklaren Seen – wurde die Hohe Tatra zum wichtigsten Fremdenverkehrsgebiet des Landes.
Der Westen und Osten wird von Hügelland mit breiten Flusstälern und zwischengelagerten Becken eingenommen. Im äußersten Süden und Südwesten hat die Slowakei Anteil an der fruchtbaren Pannonischen Tiefebene. Die Große Schüttinsel in der Donau dient dem Obst- und Gemüseanbau.
Wirtschaft
Was lockt ausländische Investoren an?
Die günstige Lage des Landes im Herzen von Mitteleuropa, ein einheitlicher Steuersatz (»Flat Tax«) und ein niedriges Lohnniveau. Damit wurden in den letzten Jahren zahlreiche ausländische Investoren angelockt.
Der wichtigste Industriezweig ist die Schwer- und Rüstungsindustrie, die sich nach der Umstellung auf die Marktwirtschaft und der Teilung der Tschechoslowakei in einer schweren Strukturkrise befindet. Andere wichtige Branchen sind der Maschinenbau, die chemische und Textilindustrie.
Geschichte
Seit wann ist die Slowakei unabhängig?
Erst seit dem 1. 1. 1993. Nach dem Ende der kommunistischen Herrschaft in der Tschechoslowakei belebten sich die Autonomiebestrebungen unter Führung der nationalistischen »Bewegung für eine demokratische Slowakei« (HZDS) und ihres Ministerpräsidenten Vladimír Mečiar. Am 17. 7. 1992 wurde die Souveränität der Slowakei proklamiert. Das Parlament wählte am 15. 2. 1993 Michal Kováč zum ersten Präsidenten des neuen Staates. Im Jahr 2004 wurde die Slowakei Mitglied der EU und der NATO.
Hirn-Immunsystem fördert Rückfälle in die Drogensucht
Drogen wie Kokain verändern tiefgreifend unser Gehirn. Wer einmal süchtig war, verspürt bei Entzug ein starkes Verlangen nach dem Rauschmittel. Eine Studie an Ratten zeigt nun, dass dabei offenbar die Immunzellen des Gehirns, die Mikroglia, eine wichtige Rolle spielen. Diese bauen während des Kokainentzugs Stützzellen im...
Moderne Sisyphusse
Experimentelle Forschung braucht Geld. Manchmal viel Geld. Wenn man als Wissenschaftler an einem nicht industriellen Forschungsinstitut arbeitet – also beispielsweise einer Universität oder einem Max-Planck-Institut –, spendieren hierzulande in aller Regel steuerfinanzierte Fördergeber wie das Bundesforschungsministerium, die...