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Wie fand der Kaufmann das antike Troja?

Bei seiner Suche verließ sich Schliemann ganz auf die geografischen Angaben Homers. Und die führten ihn zum Ruinenhügel bei dem Dorf Hissarlik, wo 1870 die ersten Voruntersuchungen durch Probegrabungen begannen – eine zu dieser Zeit völlig neue Vorgehensweise. Dann aber war er sicher: Hier unter der Erde lagen die Ruinen des alten Troja. Die Grabungen zogen sich über mehr als 20 Jahre hin. Es wurden Überreste mehrerer antiker Siedlungen gefunden, eine davon war in der Tat das Troja, von dem Homer erzählt.

Inzwischen war Schliemann nach Athen umgesiedelt und hatte eine schöne junge Griechin geheiratet. Von Athen aus unternahm er seine zahlreichen Forschungsreisen, die ihn keineswegs nur nach Troja führten. Auf den Spuren des sagenhaften Königs Agamemnon grub er ab 1876 in Mykene. Ans Tageslicht kamen der königliche Palast, viel Gold und Geschmeide sowie die berühmte »Maske des Agamemnon«. Weitere bedeutende Grabungen fanden von 1880 bis 1886 in Orchomenos statt und 1884/85 in Tyrins.

Medizinisch, Zellen, Immunsystem
Wissenschaft

Immunsystem mit Schlagkraft

Täglich attackieren uns Bakterien und Viren. Doch meist bemerken wir nichts davon, weil unser Immunsystem die Angreifer treffsicher abwehrt.von Gerlinde Felix Als im 18. Jahrhundert in England die Pocken-Epidemie grassierte, beobachtete der Arzt Edward Jenner: Mägde, die mit Kühen zu tun hatten, blieben von der Krankheit...

Augenzeugen, Erinnerung
Wissenschaft

Wahr oder falsch?

Zeugenaussagen sind ein zentraler Bestandteil von Strafverfahren und Gerichtsverhandlungen. Doch allzu oft sind sie verzerrt. von JAN SCHWENKENBECHER Groß, dick, ja, er war’s. Da waren sich alle Zeugen des Überfalls auf die Nürnberger Stadtsparkasse in der Wölckernstraße im Jahr 1991 einig. Auch der Gutachter kam, nachdem er ein ...

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