Wissensbibliothek
Wie fand der Kaufmann das antike Troja?
Bei seiner Suche verließ sich Schliemann ganz auf die geografischen Angaben Homers. Und die führten ihn zum Ruinenhügel bei dem Dorf Hissarlik, wo 1870 die ersten Voruntersuchungen durch Probegrabungen begannen – eine zu dieser Zeit völlig neue Vorgehensweise. Dann aber war er sicher: Hier unter der Erde lagen die Ruinen des alten Troja. Die Grabungen zogen sich über mehr als 20 Jahre hin. Es wurden Überreste mehrerer antiker Siedlungen gefunden, eine davon war in der Tat das Troja, von dem Homer erzählt.
Inzwischen war Schliemann nach Athen umgesiedelt und hatte eine schöne junge Griechin geheiratet. Von Athen aus unternahm er seine zahlreichen Forschungsreisen, die ihn keineswegs nur nach Troja führten. Auf den Spuren des sagenhaften Königs Agamemnon grub er ab 1876 in Mykene. Ans Tageslicht kamen der königliche Palast, viel Gold und Geschmeide sowie die berühmte »Maske des Agamemnon«. Weitere bedeutende Grabungen fanden von 1880 bis 1886 in Orchomenos statt und 1884/85 in Tyrins.
25 Kilo Hautstaub
Wie sehr man sich mit dem Putzen auch bemüht, Staub ist in der Wohnung praktisch allgegenwärtig. Warum das so ist, und wo er herkommt, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Mit einer Fläche von rund zwei Quadratmetern und fünf bis sieben Kilogramm Gewicht ist die Haut das größte und schwerste Organ unseres Körpers. Sie schützt unser...
Künstliche Debatten über Künstliche Intelligenz
Von Künstlicher Intelligenz (KI) kann man in den Medien seit den 1970er-Jahren lesen oder hören – zunächst natürlich auf Englisch: Artificial Intelligence (AI) hieß das Schlagwort, und es wird historisch interessierte Menschen amüsieren, wenn sie erfahren, dass damals auch der Ausdruck „information overload“ geprägt wurde,...