Lexikon

Dampfkraftanlage

eine Anlage zur Umwandlung von Wärmeenergie in mechanische Energie. Wasserdampf strömt vom Dampferzeuger in eine Expansionsmaschine (Kolbendampfmaschine oder Dampfturbine), in der sich der Dampf unter Arbeitsabgabe entspannt. In Kondensationsdampfkraftanlagen wird der Dampf im nachgeschalteten Kondensator durch Wärmeentzug wieder verflüssigt; das Austreten des Abdampfes in die freie Atmosphäre ist nur bei sehr geringen Leistungen üblich. Das Wasser wird von der Speisewasserpumpe zum Dampferzeuger gefördert, in dem es in einem geschlossenen Kreislauf verdampft. Die in der Expansionsmaschine gewonnene mechanische Energie dient meist zum Antrieb eines elektrischen Generators und wird darin in elektrische Energie umgewandelt. Umfangreiche Nebenanlagen dienen zur Brennstofflagerung, Brennstoffzufuhr, Verbrennungsluftzufuhr, Asche- und Schlackenbeseitigung, Rauchgasreinigung und -abfuhr sowie zur Kühlwasserversorgung.

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