Lexikon

Kohlekraftwerk

mit Steinkohle oder Braunkohle gefeuerte Dampfkraftanlage. Die fein gemahlene Kohle wird in einem Heizkessel zusammen mit vorgewärmter Luft verbrannt. Das so erzeugte Rauchgas, das eine Temperatur von etwa 1600 °C hat, gibt nun seine Wärme an einen Dampferzeuger ab. Der entstehende Wasserdampf strömt durch eine Rohrleitung zur Turbine und versetzt sie in Drehung. Das Rauchgas verlässt mit etwa 120 °C den Schornstein und enthält Kohlendioxid (CO2), Wasser und beträchtliche Mengen an Schwefeldioxid (SO2), Staub und Stickoxiden, die eine erhebliche Belastung der Umwelt mit sich bringen. Es wurden verschiedene Methoden zur Rauchgasentschwefelung entwickelt, am effektivsten geschieht dies direkt bei der Verbrennung im sog. Wirbelschichtkessel. Die Kohle wird nicht auf einem Rost verfeuert, sondern man bläst den Kohlenstaub mit Luft in eine Mischung von Asche und Kalksteinkörnern. Der Kalk bindet den Schwefel.
Gebäude, Hitze
Wissenschaft

Wie sich Städte gegen Hitze rüsten

Mit Hightech stöbern Wissenschaftler Stadtviertel auf, die Hitze wie Schwämme tagsüber aufsaugen und nachts abstrahlen. Bekämpfen lassen sich diese Hitzeinseln oft mit erstaunlich einfachen Mitteln. von MARTIN ANGLER Hochsommer in Madrid: Während draußen 35 Grad Celsius Lufttemperatur herrschen, ziehen Händler im Inneren einer...

Wissenschaft

Flugsaurier: Zu Fuß zum Erfolg

Wie lebten Pterosaurier, wenn sie nicht in der Luft unterwegs waren? Diese Frage beleuchtet nun eine Untersuchung der Hände und Füße zahlreicher Arten aus der gesamten Entwicklungsgeschichte der Flugechsen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die frühen Vertreter noch an das Klettern in Bäumen angepasst waren, während spätere...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon