Lexikon

Wirbelschichtverfahren

ein chemisch-technisches Verbrennungsverfahren, z. B. zum Vergasen von festen Brennstoffen (Braunkohle). Von unten eingeblasenes Vergasungsmittel trägt den in der Korngröße 18 mm zugeführten Brennstoff nach oben, bis sich Brennstoffgewicht und Vergasungsmitteldruck im Gleichgewicht befinden. Zurückfallender Brennstoff wird immer wieder hoch gewirbelt bis zur vollständigen Verbrennung. In Kohlekraftwerken kann das entstehende Rauchgas direkt bei der Verbrennung in einem Wirbelschichtkessel entschwefelt werden. Die Wirbelschicht besteht aus einer Mischung von Asche und Kalk, in die Kohlestaub mit Luft eingeblasen wird. Der Kalk bindet den Schwefel. Nach dem Wirbelschichtverfahren können auch sulfidische Erze geröstet und oxidische Erze reduziert werden.
Hände
Wissenschaft

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