Gesundheit A-Z

Blutegeltherapie

Anwendung von Blutegeln zu therapeutischen Zwecken. Dabei werden bis zu einem Dutzend speziell zu medizinischen Zwecken gezüchtete Blutegel auf die Haut gesetzt, von denen jeder mehrere Milliliter Blut absaugt. Eine verlängerte Nachblutung wird durch gerinnungshemmende und blutverdünnende Blutegelwirkstoffe wie Hirudin, Hementin u. a. hervorgerufen. Die Blutegeltherapie entspricht einem milden Aderlass. Die Blutegeltherapie wird vor allem bei Venenerkrankungen, Gelenkbeschwerden, akutem Gichtanfall und hohem Blutdruck angewendet.
Higgs, CERN
Wissenschaft

Higgs und neue Horizonte

Das Standardmodell der Elementarteilchen – eine triumphale Erfolgsgeschichte. von RÜDIGER VAAS Wissenschaft ist nicht Sport – obschon zuweilen ein Wettrennen mit Siegern und Verlierern, bei dem es dann um Ruhm und Ehre geht. Denn Wissenschaft ist auch ein menschliches Geschäft, wenngleich in ihr letztlich nur der...

Mutter und Baby
Wissenschaft

Wie das erste Lebensjahr die sozialen Erwartungen prägt

Das elterliche Verhalten hat einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Nachwuchses. Erfährt ein Säugling von klein auf liebvolle Zuwendung, baut er ein Urvertrauen auf und erwartet von anderen Menschen eher Gutes. Wann sich die Erwartungen der Babys allerdings formen, ließ sich bisher schwierig erforschen, da sich die...

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