Daten der Weltgeschichte

28. 3. 1979, Schwerer Störfall im Atomkraftwerk Harrisburg

USA

Im Kernkraftwerk bei Harrisburg geschieht der bisher schwerste Störfall in der Geschichte der friedlichen Nutzung von Kernenergie. In der Anlage bricht das Kühlsystem zusammen. Als versehentlich das Ersatzsystem abgeschaltet wird, wird Uranium überhitzt, Brennstäbe zerbrechen und radioaktiver Dampf sammelt sich an. Aufgrund der Explosionsgefahr wird die Bevölkerung evakuiert. 1 500 000 l „leicht verseuchtes“ Kühlwasser werden in einen nahegelegenen Fluss abgeleitet. Am 4. 4. kann die Bevölkerung an ihre Wohnorte zurückkehren. Der Abbau der Strahlung im Kraftwerk dauert noch Jahre.

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