Lexikon
Holịsmus
[von griechisch hólos, ganz]
„Ganzheitslehre“, philosophische Grundauffassung, dass alle Wirklichkeitsbereiche Stufenfolgen zunehmender Differenzierung eines gesetzlichen Ganzen seien und dass die Gesetze der höheren Bereiche in vereinfachter Form auch für die jeweils niederen gelten; der Holismus wurde von J. C. Smuts begründet und in Großbritannien von J. S. Haldane, in Deutschland besonders von A. Meyer-Abich vertreten; er findet als Wissenschaftslehre besondere Anwendung in der Biologie, Sprachwissenschaft, System- und Quantentheorie.
Wissenschaft
Vergorene Früchte als Ursprung menschlichen Alkoholkonsums?
Viele Menschenaffen verzehren gerne vergorenes Fallobst. Wie verbreitet dieses Verhalten allerdings ist, ist noch unklar – unter anderem, weil viele Studien nicht zwischen dem Konsum von frisch gepflückten und vom Boden aufgelesenen, potenziell vergorenen Früchten unterscheiden. Ein Forschungsteam schlägt deshalb vor, einen...
Wissenschaft
Sind die Klimaziele noch erreichbar?
Einen Zustand zu erreichen, in dem sich die Menge der durch Menschen verursachten Treibhausgase in der Atmosphäre nicht weiter erhöht, ist in den vergangenen Jahren zum zentralen Ziel des Klimaschutzes geworden. Im Englischen hat sich dafür mittlerweile der Begriff „Net Zero“ etabliert, der sinngemäß mit Netto-null-Emissionen...