Lexikon

Ritterepos

die epische Großform der höfischen Dichtung; verwendete alte Sagenstoffe, die der durch die Kreuzzüge geweiteten höfischen Kultur entsprechend, aus keltischen, antiken und orientalischen Quellen genommen wurden. Das Ritterepos gibt ein idealisiertes Bild der höfischen Lebenswelt. Der Inhalt ist meist eine Reihe von Abenteuern (aventiuren), die der Ritter zur Ehre der geliebten Dame vollbringt; die Form des Ritterepos ist in der Regel das vierhebige Reimpaar. Die Entwicklung des Ritterepos begann in Frankreich mit den Epen um König Artus. Der Meister des französischen Ritterepos war Chrétien de Troyes. Aus deutschsprachigem Gebiet stammt das erste Ritterepos von Heinrich von Veldeke („Eneide“, entstanden zwischen 1170 und 1190 nach einer französischen Bearbeitung von Vergils „Aeneis“). Neben Hartmann von Aue („Erec“ 1180, „Iwein“ 1202) und Gottfried von Straßburg („Tristan“, zwischen 1200 und 1210) steht Wolfram von Eschenbach mit seinem Gralsepos „Parzival“, um 12001210.
Ältere Frau mit Handventilator am Arbeitsplatz
Wissenschaft

Neues Medikament gegen Hitzewallungen

In den Wechseljahren leiden die meisten Frauen unter häufigen Hitzewallungen. Jetzt könnte ihnen ein neues nicht-hormonelles Medikament helfen. Durch das Präparat Elinzanetant treten die Hitzewallungen deutlich seltener auf und verlaufen schwächer, wie eine klinische Studie belegt. Auch Schlafstörungen werden mit dem Wirkstoff...

Herz, Kreislauf
Wissenschaft

Herzenssache

Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufsystems können lebensbedrohlich sein. Doch die Herzmedizin hat in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Das Herz schlägt zwei Zentimeter unter der Haut, leicht nach links versetzt hinter dem Brustbein zwischen der zweiten bis fünften Rippe. Es...

Weitere Artikel aus dem Kalender

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon