Lexikon

Hartmann von Aue

Hartmann von Aue
Hartmann von Aue
mittelhochdeutscher Minnesänger und Epiker, * um 1165,  zwischen 1210 und 1220; möglicherweise Kreuzzugsteilnehmer; schrieb außer Minne- und Kreuzzugsliedern und einem Dialog zwischen Seele und Leib („Büchlein“) vier epische Werke: die nach Vorlagen des französischen Epikers Chrétien de Troyes frei bearbeiteten höfischen Epen „Erec“ (um 1185) und „Iwein“ (um 1200) als erste mittelhochdeutsche Artusromane sowie die beiden Versnovellen „Gregorius auf dem Stein“ (11891190 oder 1197/98) und „Der arme Heinrich“ (um 1195). Sein ritterliches Ideal war die mâze (die richtige Mitte zwischen den Extremen).
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Der einst riesige Aralsee ist durch die menschliche Gier nach Wasser nahezu ausgetrocknet. Das hat dazu geführt, dass sich der Boden im Seebecken nun wieder anhebt. Das Gestein im Erdmantel unter dem ehemaligen See fließt ohne die Last des Wassers auf die Erdkruste wieder in seine ursprüngliche Position zurück, wie...

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