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Wachsen Himbeeren an Sträuchern?
Nein, genau genommen sind »Himbeersträucher« Stauden, die mithilfe ihrer Wurzeln überwintern. Aus dem Wurzelstock treiben sie im Frühjahr lange, schwach verholzende Ruten aus, die bis zu zwei Meter hoch wachsen und mit weichen Stacheln besetzt sind. Die drei- bis fünfzähligen Blätter bedeckt auf der Unterseite ein weißer Flaum. Im ersten Jahr beschränken sich die Ruten darauf, in die Höhe zu wachsen. Erst im zweiten Jahr treten aus den Achselknospen der Blätter kurze Seitentriebe hervor, aus denen der Blütenstand wächst: eine nickende Rispe mit wenigen weißlichen Blüten. Fünf Kelch- und ebenso viele rundliche Blütenblätter kennzeichnen sie als ein Mitglied der Rosengewächse.
Übrigens: Die wilde Verwandte der Gartenhimbeere ist die in ganz Europa und Asien verbreitete Waldhimbeere (Rubus idaeus). Hierzulande ist sie in lichten Laub- und Mischwäldern an Waldrändern und auf Kahlschlägen anzutreffen. Sie liebt nährstoffreiche Böden und ist ein Stickstoffzeiger.
Wie die Digitalisierung unsere Erinnerung beeinflusst
Tag für Tag dokumentieren wir digital unser Leben: Wir schreiben E-Mails und Chatnachrichten, halten Eindrücke auf Fotos und Videos fest, teilen unsere Gedanken in sozialen Medien und erfassen teilweise sogar unsere Gesundheitsdaten. Wenn wir wissen wollen, was wir heute vor einem Jahr gemacht haben, genügt ein Blick aufs...
Bei der Wasserkraft den Bogen raus
Mehr Strom aus Wasserkraft: Unter anderem damit will die Schweiz die Klimaneutralität erreichen. Bestehende Staumauern sollen dazu ausgebaut, neue Mauern hochgezogen werden. Dafür nutzen die Ingenieure aufwendige Techniken. von CHRISTIAN BERNHART Staumauern sind imposante, aus Beton gegossene Bauwerke, die Täler überspannen und...