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Wachsen Himbeeren an Sträuchern?

Nein, genau genommen sind »Himbeersträucher« Stauden, die mithilfe ihrer Wurzeln überwintern. Aus dem Wurzelstock treiben sie im Frühjahr lange, schwach verholzende Ruten aus, die bis zu zwei Meter hoch wachsen und mit weichen Stacheln besetzt sind. Die drei- bis fünfzähligen Blätter bedeckt auf der Unterseite ein weißer Flaum. Im ersten Jahr beschränken sich die Ruten darauf, in die Höhe zu wachsen. Erst im zweiten Jahr treten aus den Achselknospen der Blätter kurze Seitentriebe hervor, aus denen der Blütenstand wächst: eine nickende Rispe mit wenigen weißlichen Blüten. Fünf Kelch- und ebenso viele rundliche Blütenblätter kennzeichnen sie als ein Mitglied der Rosengewächse.

Übrigens: Die wilde Verwandte der Gartenhimbeere ist die in ganz Europa und Asien verbreitete Waldhimbeere (Rubus idaeus). Hierzulande ist sie in lichten Laub- und Mischwäldern an Waldrändern und auf Kahlschlägen anzutreffen. Sie liebt nährstoffreiche Böden und ist ein Stickstoffzeiger.

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