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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

aufziehen

auf|zie|hen
V.
187
I.
mit Akk.; hat aufgezogen
1.
etwas a.
a)
in die Höhe ziehen;
die Zugbrücke, den Vorhang, den Rollladen a.
b)
durch Ziehen öffnen;
eine Schublade a.
c)
durch Ziehen des Fadens auftrennen;
einen Pullover wieder a.
d)
die Feder von etwas spannen und es dadurch in Gang bringen;
eine Uhr a.
e)
auf eine feste Unterlage spannen, kleben;
ein Bild auf Pappe, auf Pressspan a.; Saiten a.
auf ein Streich oder Zupfinstrument spannen;
wir müssen andere Saiten a.
übertr.
wir müssen energischer, strenger werden;
f)
gestalten;
der neue Film ist ganz anders aufgezogen als der alte; ein Lustspiel als derben Schwank a.
2.
ein Tier, eine Pflanze, ein Kind a.
großziehen, zum Wachsen bringen, ernähren und pflegen
3.
jmdn. a.
necken, hänseln;
jmdn. mit einer schlechten Angewohnheit, mit seiner neuen Freundin a.
II.
o. Obj.; ist aufgezogen
1.
heranziehen, sich nähern;
ein Gewitter zieht auf
2.
heranmarschieren;
die Wache, die Militärkapelle zieht auf
III.
refl.; hat aufgezogen
sich a.
klar, hell werden;
der Himmel hat sich wieder aufgezogen
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